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Alterssimulation

Wie die Alterssimulation eine Brücke zwischen den Generationen schlägt

Aufgrund der demografischen Entwicklung steigt der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung. 2019 gab es in Deutschland rund 17,5 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Damit gewinnen diese nicht nur in der Medizin- und Pflegebranche an Bedeutung, sondern unter anderem auch im Einzelhandel, im Tourismus und in der Verpackungsindustrie. Jungen Menschen fällt es häufig schwer, sich in die ältere Generation hineinzuversetzen, was für die Anpassung von Produkten und Dienstleistungen jedoch unabdingbar ist. Hier kommt die sogenannte Alterssimulation ins Spiel. Mittels verschiedener Hilfsmittel ist es möglich, in die Gefühls- und Erlebniswelt älterer Menschen einzutauchen und so ihre wahren Bedürfnisse und mögliche Probleme zu erkennen und Lösungen zu entwickeln.

Im Alter

Die Erfindung des Alterssimulationsanzugs

Bei der Alterssimulation kommen zum Beispiel Gehördämpfer zum Einsatz, damit Nutzer Altersschwerhörigkeit nachempfinden können. Spezielle Brillen und Visiere geben wiederum einen Eindruck vom nachlassenden Sehvermögen. Und Handschuhe lassen den Anwender den verringerten Tastsinn und nachlassende Kräfte der Hände erleben. Erste Ansätze zur Alterssimulation entstanden bereits in den 1960er-Jahren in den USA. Doch erst im Jahr 1994 rückte das Thema der systematischen und umfassenden Alterssimulation in den Vordergrund. Denn in diesem Jahr stellte Dr. Gundolf Meyer-Hentschel den ersten Alterssimulationsanzug vor und hat damit weltweit eine neue Produktkategorie geschaffen. Grundlage für die Entwicklung waren sowohl viele Jahre eigener intensiver Forschung am Meyer-Hentschel Institut in Saarbrücken als auch Forschungsergebnisse internationaler Universitäten sowie die Berücksichtigung interdisziplinärer Erkenntnisse aus Gerontologie, Geriatrie, Ergonomie, Physiologie, Medizintechnik und weiteren Bereichen. Der sogenannte AgeMan®-Anzug wurde zudem im Laufe der Jahre um viele Komponenten erweitert, um das Erlebnis zu optimieren. Aufgrund seiner Expertise gilt das Meyer-Hentschel Institut heutzutage als Autorität für alle Fragen der Alterssimulation.

In welchen Bereichen Alterssimulation nützlich ist

Die Altersanzüge von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel sind mittlerweile weltweit im Einsatz. So haben sie zum Beispiel an verschiedenen Universitäten und Hochschulen wie der Charité Berlin sowie an Institutionen der Altenpflege einen festen Platz in der Aus- und Weiterbildung von (zukünftigen) Ärzten sowie Pflegekräften, um diese für den Umgang und die Behandlung alter Menschen zu sensibilisieren. Auch für Tests und Optimierungen von Werbemitteln, Verpackungen und Ladenlayouts haben sich die Altersanzüge von Dr. Gundolf-Hentschel etabliert. Ebenso führen viele Banken und Versicherungen Empathie-Trainings mit den Altersanzügen durch und ziehen die gewonnenen Erfahrungen für die Architektur und Raumgestaltung heran. Und natürlich liefert der Altersanzug wichtige Impulse für die Entwicklung altersgerechter Produkte und gibt Produktentwicklern und Designern einen Eindruck, mit welchen Einschränkungen und Problemen ältere Menschen zu kämpfen haben. Ein relativ neues Einsatzfeld für die Altersanzüge ist das Themengebiet "ältere Arbeitnehmer". So greifen immer mehr Arbeitgeber auf die Erfahrungen aus den Trainings zurück, um ein besseres Verständnis und Verhältnis zwischen Mitarbeitern unterschiedlichen Alters zu erlangen oder auch, um Arbeitsplätze und Maschinen an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen.

Warum der Original-Alterssimulationsanzug von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel als beste Wahl gilt

Mittlerweile bieten zahlreiche Unternehmen Alterssimulations-
anzüge nach dem Vorbild von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel an. Es gibt aber verschiedene Gründe, sich für die Age Suit Germany GmbH zu entscheiden, die die Original-Alterssimulationsanzüge von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel exklusiv herstellt und weltweit vertreibt. Denn diese schult Kunden umfassend in der Anwendung der Anzüge und bietet zudem seit 25 Jahren eigene Workshops und Schulungen an. So können die Produkte auch aus Kundensicht erlebt und entsprechend optimiert werden. Der Erfinder selbst kontrolliert zudem regelmäßig die von ihm definierten extrem hohen Qualitätsstandards. Darüber hinaus verfügt der Anbieter über das größte Sortiment an Zubehör, sodass Kunden die erworbenen Anzüge jederzeit ergänzen und erweitern können. Kunden profitieren darüber hinaus von einer zehnjährigen Garantie.

Was kann der Anzug?

Der AgeMan® ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Premium-Version verfügt über Gehördämpfer, die den Eindruck von Altersschwerhörigkeit vermitteln, ein Spezialvisier, das mögliche Veränderungen des Farbensehens und des Blickfeldes im Alter sowie die nachlassende Sehschärfe im Nahbereich simuliert, und Handschuhe, die die Fingerfertigkeit verringern und die Kräfte in den Händen schwinden lassen. Hinzu kommen in den Anzug eingenähte Gewichte, die dem Träger einen guten Eindruck nachlassender Ausdauer vermitteln sowie Bandagen beziehungsweise Schienen, die die Beweglichkeit der Gelenke einschränken.

Der von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel konzipierte Altersanzug ermöglicht es, sich in die Rolle von älteren Menschen hineinzuversetzen und so das Verhalten diesen gegenüber zu verbessern, sie bedürfnisgerecht zu beraten und altersgerechte Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

 
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