Anwalt Abgasskandal Fiat Anwalt formuliert Klage im Abgasskandal gegen Fiat

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Der Abgasskandal zieht immer weitere Kreise und bringt immer mehr Hersteller in Bedrängnis. Nun sind weitere renommierte Marken betroffen, denn die Polizei Hessen ermittelt offiziell wegen Abgasmanipulation gegen Fiat, Jeep, Alfa Romeo und Iveco. Die Geschädigten wurden am 22. Juli 2020 aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden. Wer ein solches Fahrzeug besitzt, der möchte natürlich wissen, wie es nun weitergeht. Welche Ansprüche hat er gegen den Hersteller und wie kann er diese durchsetzen? Dabei führt kein Weg an einer Klage vorbei, für die ein Anwalt, der sich auf den Abgasskandal bei Fiat spezialisiert hat, eingeschaltet werden sollte.

Modelle der Baujahre 2014 bis 2019 betroffen

Betroffen sind die Modelle der Baujahre 2014 bis 2019, allerdings wird der Motor schon seit 2008 in verschiedene Fahrzeuge eingebaut, so dass auch die Überprüfung älterer Modelle sinnvoll ist. Die Anzahl der Hersteller von Wohn- und Reisemobilen, die die betroffenen Motoren verwenden, ist sehr umfangreich und umfasst unter anderem Concorde, Dethleffs, Hymer Car, Karmann, LMC oder Westfalia. Darf ein Besitzer ein manipuliertes Auto weiterverkaufen? Ja, er darf, aber er muss den Käufer darauf hinweisen, dass der Wagen von der Abgasmanipulation betroffen ist. Ein Entzug der Zulassung droht derzeit nicht, und es wird vermutet, dass die Hersteller zunächst Softwareupdates anbieten werden, um die Manipulation zu beheben.

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Mit Anwalt im Abgasskandal bei Fiat seine Ansprüche durchsetzen

Für die betrogenen Autofahrer ist der Abgasskandal äußerst ärgerlich und führt unter Umständen zu Wertverlusten, denn wer kauft einen Fiat oder einen Iveco, wenn der Motor manipuliert worden ist? Darum haben die Besitzer nun mehrere Möglichkeiten, die sie mit Hilfe eines Anwalts durchsetzen können. Die Kanzlei Wawra & Gaibler hat sich auf das Thema Abgasskandal spezialisiert und weist hier eine große Erfahrung auf. Besitzer können möglicherweise ihr Auto zurückgeben und den Kaufpreis zurückerhalten, und das geht auch ohne eine Rechtsschutzversicherung und ohne Kostenrisiko. Die Alternative besteht darin, den Wagen zu behalten und einen Schadenersatz geltend zu machen. Der kann durchaus bis zu einer Höhe von 10.000 Euro ausfallen, und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Neu- oder ein Gebrauchtfahrzeug handelt.

Auch ohne Rechtsschutzversicherung kostenfrei einen Anwalt einschalten

Das Aufspielen eines Softwareupdates bedeutet nicht, dass der Eigentümer nicht mehr klagen kann. Die Erfolgsaussichten bleiben trotzdem bestens, aber der Schaden, der aus einem Update entstehen kann, ist sehr groß. Die Rechtsanwälte Wawra und Gaibler hören von ihren Mandanten immer wieder Probleme durch zu hohen Spritverbrauch, eine geringere Lebensdauer sowie ein Leistungsverlust des Motors und vor allem einen Wertverlust bei Wiederverkauf. Zudem schützt das Update nicht davor, in einigen Städten ein Fahrverbot zu erhalten. Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, der muss trotzdem nicht auf den Klageweg verzichten, denn es besteht keine Gefahr, hohe Anwalts- oder Gerichtskosten zu tragen. Für den Kläger fallen keine Kosten an, da die Anwälte mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenarbeiten.