Ausbildung psychologischer berater Psychologische:r Berater:in werden: Flexibel und ortsunabhängig lernen

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Psychologische Berater:innen leisten Unterstützung in Konfliktsituationen und schwierigen Lebenslagen. Nicht zuletzt aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage nach Beratungsangeboten hat die Arbeit von Psychologischen Berater:innen in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Für Interessierte, die eine solche Tätigkeit ausüben möchten, lohnt es sich, die zahlreichen Lehrangebote genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn die Ausbildung, die ein:e Psychologische:r Berater:in absolviert, ist grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse möglich.

Warum Psychologische Berater:innen gesucht sind

Ausbildung zur/zum psychologischen Berater:in machen
Die Nachfrage nach psychologischen Beratungsangeboten wächst. Nach Angaben der DAK ist die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen zwischen 2019 und 2020 um 137 Prozent gestiegen. Nicht zuletzt aufgrund des Mangels an Therapieplätzen und der damit verbundenen langen Wartezeiten sind viele Menschen mit ihrer Erkrankung auf sich allein gestellt.

Neben Psychotherapeut:innen sind deshalb besonders Psychologische Berater:innen gefragt, um den aktuellen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Psychologische Berater:innen dürfen zwar keine Krankheiten diagnostizieren und/oder therapieren, dennoch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Angehörigen und Menschen in Konfliktsituationen und besonderen Lebenslagen. Typische Arbeitsfelder für Psychologische Berater:innen sind die Erziehungsberatung-, die Ehe-, Familien- und Paarberatung, aber auch in der Berufs- und Lebensberatung sowie in der Begleitung von Prozessen des Alterns und Sterbens leisten Psychologische Berater:innen wertvolle Hilfe. Diese Form der Beratung ist daher besonders wichtig, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen und Menschen in Situationen mit hohen emotionalen Belastungen zu unterstützen.

Um als Psychologische:r Berater:in tätig werden zu können, müssen Interessierte zunächst eine Ausbildung absolvieren, die sie für diese verantwortungsvolle Arbeit qualifiziert. Aufgrund des Tätigkeitsschwerpunkts in sozialen, pädagogischen sowie gesundheitlichen Berufsfeldern ist die Ausbildung vor allem für Menschen geeignet, die bereits in diesen Bereichen arbeiten oder dort arbeiten möchten. Vorkenntnisse sind in der Regel nicht erforderlich, allerdings sollten die Teilnehmenden über ein gewisses Maß an Lebenserfahrung sowie Einfühlungsvermögen verfügen.

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Wie die Ausbildung abläuft: Psychologische:r Berater:in werden

Als Personal Coach:in arbeiten
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An Deutschlands größter Fachfernschule für freie Gesundheitsberufe Impulse e. V. haben Interessierte die Möglichkeit, sich innerhalb von 18 Monaten zum/zur Psychologischen Berater:in - auch Personal Coach:in genannt - ausbilden zu lassen. Da ein Großteil der Ausbildung im Fernunterricht stattfindet, kann sie auch berufsbegleitend absolviert werden. So ist sie besonders für Berufstätige geeignet. Vermittelt werden die Lehrinhalte in 18 Studienbriefen, die neben praxisorientierten Lehrinhalten sowohl Übungs- als auch Einsendeaufgaben enthalten, welche von den Dozierenden der Fernschule korrigiert werden. Zusätzlich finden über den gesamten Ausbildungszeitraum drei Praxisseminare statt, in welchen praktische Fertigkeiten geübt werden. Durchschnittlich erfordert die Ausbildung einen Arbeitsaufwand von zehn bis zwölf Stunden pro Woche.

Der Fokus der Ausbildung liegt auf verschiedenen Teilbereichen der Psychologie. Neben entwicklungs-, persönlichkeits- und gesprächspsychologischen Aspekten stehen auch die Klinische Psychologie, die Sozialpsychologie sowie die Arbeits-, Betriebs und Organisationspsychologie im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden in Techniken der psychologischen Beratung sowie in der Beratungspraxis geschult. Ziel des Lehrgangs ist es, die Teilnehmenden zur selbstständigen Durchführung von Beratungsgesprächen zu befähigen. Denkbar ist in dieser Hinsicht etwa die Arbeit in einer eigenen Beratungsstelle sowie bei bereits etablierten Institutionen, die Menschen bei der Bewältigung von Konfliktsituationen und im Umgang mit Belastungen unterstützen.

Lernen mit Freude: Individuelles Tempo, faire Studiengebühren

Impulse e. V. - Schule für freie Gesundheitsberufe
Die Schule für freie Gesundheitsberufe Impulse e. V. bietet seit 1990 Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen an. Neben den fundierten Inhalten legt der Verein vor allem Wert darauf, dass sich Teilnehmer:innen den Lernstoff ortsunabhängig und in ihrem eigenen Tempo erarbeiten können. Auf Wunsch können die werdenden Berater:innen ihre Ausbildung deshalb sogar kostenlos um zwei Jahre verlängern oder halbjährig pausieren.

Bei Belastungen im privaten oder beruflichen Bereich können die Teilnehmenden so auch ihren wöchentlichen Arbeitsaufwand reduzieren. Wesentlich für das Angebot des Impulse e. V. ist weiterhin, dass die Aus- und Weiterbildungen der Schule zu günstigen Preisen angeboten werden. Deshalb verzichtet der Verein bewusst auf teure Hochglanzmagazine und legt den Fokus bei der Wissensvermittlung auf leicht verständliche und praxisnah konzipierte Studienmaterialien.

Alle Lehrangebote des Impulse e. V. sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht geprüft und staatlich zugelassen. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Psychologischen Berater:innen ein Zeugnis sowie ein Zertifikat.