Bandscheiben op Beweglichkeit erhalten mit moderner Form der Bandscheiben-OP

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Bei einem schweren Bandscheibenvorfall ist ein operativer Eingriff nicht zu vermeiden. Minimal-invasive Methoden sind schon seit Jahren üblich. Noch schonender, schmerzärmer und oft auch erfolgreicher ist die Bandscheiben-OP über den seitlichen Zugang an den Halswirbeln. Die Experten im APEX SPINE CENTER in München führen das hochmoderne Verfahren regelmäßig mit viel Erfolg durch.

Bandscheibenvorfall – Ursachen, Folgen und Behandlung

Unsere Wirbelsäule ist ein komplexes Gebilde aus Knochen, Knorpeln, Nerven und Bändern. Muskeln stützen die Wirbelsäule zusätzlich. Zwischen den knöchernen Wirbelkörpern liegen wie kleine Polster die Bandscheiben. Sie ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Beim Bandscheibenvorfall "verrutscht" eine solche Bandscheibe und drückt dann gegen die im Wirbelkanal verlaufenden, empfindlichen Nervenstränge. Betroffene spüren starke Schmerzen. Auch Ausfälle bei der Kontrolle von Nerven und Sinnen sowie Kribbeln in den Extremitäten treten häufig auf.

Ob eine Operation notwendig ist, hängt von der Schwere des Vorfalls ab. In vielen Fällen kann der Körper die beschädigte Bandscheibe selbst korrigieren und nach vier bis sechs Wochen geht es dem Patienten besser. Ist das nicht der Fall oder nicht zu erwarten, ist eine Operation unverzichtbar.

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Endoskopische Bandscheiben-OP – große Unterschiede in der Durchführung

Die minimal-invasive "Schlüsselloch"-Methode - oder auch Endoskopie - kommt schon seit Jahren in der Bandscheibenchirurgie zum Einsatz. Üblich war dabei ein dorsaler Zugang, sprich ein Eingriff von hinten am Rücken. Dabei wurden aber regelmäßig die zwischen den Wirbeln gelegenen Bänder zur Stabilisierung der Wirbelsäule, das Ligamentum Flavum, verletzt. Verwachsungen und andere Komplikationen erschwerten die Abheilung. Des Weiteren ist es üblich, die beschädigte Bandscheibe zu entfernen und durch eine künstliche Bandscheibe zu ersetzen. Auch das beeinflusst die Mobilität nach der OP nachteilig.

All diese Komplikationen und Nachwirkungen lassen sich mit einem seitlichen Zugang vermeiden. Der Operateur erreicht die kaputte Bandscheibe über die natürlichen Öffnungen in den Halswirbelkörpern. Bänder und Nerven werden geschont. Indem die eigene Bandscheibe erhalten und nur korrigiert wird, bleibt auch die Beweglichkeit des Halses meist unverändert.

Bandscheibenoperation im Münchner APEX SPINE CENTER

Im Münchner Spezialisten-Zentrum APEX SPINE CENTER ist diese moderne Methode Goldstandard. Die Bandscheiben-OP kann unter lokaler Narkose durchgeführt werden. Eine Vollnarkose ist nicht nötig und gilt sogar als Kontraindikation. Für den Patienten ist der Eingriff schonender, schmerzärmer und weniger belastend als die üblichen Methoden. Es kommt bei der OP im Dämmerzustand seltener zu Nervenschädigungen. Die meisten Patienten können schon einen Tag nach der Bandscheibenoperation nach Hause gehen. Schon wenige Tage danach können sie wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.