Borreliose Therapie Manche Menschen erkranken unentdeckt an Borreliose. Eine Therapie kann die ganzheitliche Medizin bieten

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Die Lyme-Borreliose geht in der Regel zurück auf den Stich einer bakteriell infizierten Zecke. Wird die Infektion zu spät oder gar nicht erkannt und behandelt, können sich chronische Spätfolgen mit nicht-spezifischen Krankheitssymptomen entwickeln. Eine Borreliose-Therapie setzt in einem solchen Fall eine umfassende Diagnostik voraus - und eine Kombination individuell abgestimmter Heilverfahren.

Borreliose ist eine Erkrankung, die Betroffene lange plagen kann

Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Borreliose. Dazu muss der Parasit das Bakterium Borrelia burgdorferi tragen und lange genug saugen, um die Borrelien tatsächlich zu übertragen. Zudem führt nicht jede Infektion bei einem intakten Immunsystem zur Erkrankung. Wer jedoch ringförmige, wandernde rote Stellen um die Einstichstelle registriert oder grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Schweißausbrüche entwickelt, sollte zur Infektionsbekämpfung sofort zum Arzt gehen.

Wird die Infektion nicht oder unzureichend behandelt, kommt es zur Verteilung des Erregers im Körper. Neben Hautreaktionen und den genannten Symptomen können Organe, das Nervensystem inklusive des Gehirns und Gelenke befallen werden. Entzündungen zeigen sich dann beispielsweise in unregelmäßigem Herzklopfen, hohem Blutdruck und Pulsbeschleunigungen. Vor allem große Gelenke wie Ellenbogen oder Sprunggelenke schmerzen chronisch oder in Schüben. Es kann Probleme mit der Mimik, dem Tastsinn und dem Sehen geben.

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Bei unentdeckter Borreliose ist die Therapie komplex

Das Heimtückische der Borreliose-Infektion ist allerdings, dass sie bei manchen Betroffenen jahrelang unentdeckt bleibt. Sogenannte nicht-spezifische Symptome machen die Diagnostik in solchen Fällen diffizil: Die typischen Reaktionen der akuten Infektion sind bereits nicht mehr feststellbar und auf Krankheitsphasen mit zum Teil heftigen Beschwerden folgen monate- oder gar jahrelange symptomfreie Zeiten. Hinzu kommt, dass sich in diesem chronischen Stadium die Lyme-Borreliose nicht eindeutig durch einen Labortest diagnostizieren lässt. In der Regel ist die Kombination mehrerer sich ergänzender Untersuchungen notwendig.

Auf eine solch komplementäre Diagnostik und die ganzheitliche Behandlung chronischer Erkrankungen ist das BioMedical Center (BMC) in Speyer spezialisiert. Die Lyme-Borreliose wird am Zentrum durch eine Kombination konventioneller Therapien mit bewährten Methoden der Heilkunde und Alternativmedizin bekämpft. Stets kommt dabei ein passgenau auf die Betroffenen und ihre Laborergebnisse ausgerichtetes Konzept zum Tragen. Mit dieser Herangehensweise können die Ärzte und das Team Erkrankten schon seit vielen Jahren helfen - nicht zuletzt dank ständiger Weiterbildung zum Stand der Borreliose-Forschung und der Anwendung Erfolg versprechender neuer Behandlungsformen.

Ergänzende Therapien unterstützen die Immunantwort des Körpers

Wichtiger Baustein des BMC-Konzepts sind die Selbstheilungskräfte der Körpers, der den Erreger bewältigen soll. Dazu muss das Immunsystem der Betroffenen bestmöglich arbeiten, die Mitochondrien müssen alle Körperzellen inklusive der Immunzellen optimal mit Energie versorgen. Um diese Voraussetzungen zu schaffen, stehen am BMC mehrere Therapien zur Verfügung.

Wird auf aktive Borrelien getestet, kommen antibiotische Verfahren wie die photodynamische Therapie zum Einsatz, um sie abzutöten und ihre Vermehrung zu verhindern. Vorbereitend können phytotherapeutische Maßnahmen das Immunsystem anregen und die "Tarnkappe" der Erreger - ihren bakteriellen Biofilm - zerstören, damit das Immunsystem sie überhaupt identifizieren kann.

Sind chronische Inflammationen zu verzeichnen, regeln entzündungshemmende Therapien die überschießende Reaktion des Immunsystems und begrenzen weitere Erkrankungen oder Organschäden. "Schlummernde" Borrelien und deren Gifte werden mithilfe der Phospholipid-Therapie aus den Zellen geführt. Gleichzeitig bekämpft diese Therapieform auch andere abgelagerte Gifte, sodass die gesamte körpereigene Abwehr gestärkt wird.

Ergänzend können am BMC weitere individuelle Maßnahmen eingesetzt werden. Dazu zählen bei Versorgungsmangel mit Vitaminen, Mikronährstoffen, Spurenelementen und weiteren Stoffen Ernährungstherapien wie die Orthomolekular-Therapie sowie die Darm-, Entgiftungs- und Mykotherapie.