CO2 vermeiden im Alltag CO2 vermeiden und Kosten sparen im Alltag: Baden-Württemberg zeigt, wie es geht

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CO2 vermeiden im Alltag? Im Rahmen der Kommunikationslinie "clever mobil" stellt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Fakten und Tipps vor, wie das gelingen kann. Dabei lautet die Zauberformel "multimodal unterwegs sein", also das passende Verkehrsmittel für den entsprechenden Anlass wählen. Das können Bus oder Bahn genauso wie das Fahrrad oder die Nutzung von Sharing-Angeboten sein. Schließlich gilt: Umweltfreundliche Mobilität reduziert nicht nur CO2, sondern auch Kosten.

Das Fahrrad - ein unterschätztes Fortbewegungsmittel

Als erster Schritt sollten das eigene Mobilitätsverhalten objektiv betrachtet und unnötige Wege reduziert werden. Bei kurzen Strecken lohnt es sich, auf CO2-neutrale Fortbewegungsmittel umzusteigen. Das sind in erster Linie Fahrradfahren und Zu-Fuß-Gehen.

Das Fahrrad ist nicht nur klimaschonend: Wer es anstelle des Autos nutzt, umgeht auch Staus und erspart sich die Parkplatzsuche. Das Fahrrad ist nicht nur günstig, sondern auf kurzen Strecken mit weniger als fünf Kilometern auch unschlagbar schnell: Während ein Mittelklassewagen monatliche Kosten von rund 3.500 Euro verursacht, belaufen sich jene für ein Marken-Fahrrad auf rund 350 Euro. Mit Elektrofahrrädern lassen sich auch weitere Strecken, ja sogar der Weg zur Arbeit bequem bewerkstelligen.

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Öffentliche Verkehrsmittel und Sharing-Angebote

Ähnlich günstig ist der öffentliche Nahverkehr. Eine Monatskarte kostet durchschnittlich weniger als 80 Euro, während ein Mittelklassewagen Kosten von rund 425 Euro verursacht. In Baden-Württemberg sind Fahrten mit dem ÖPNV durch den bwtarif besonders bequem und günstig: Es genügt ein Ticket, um verbundübergreifend und mit verschiedenen Verkehrsmitteln ans Ziel zu gelangen. Wer die verschiedenen Verkehrsmittel kombiniert, ist flexibel und gleichzeitig klimafreundlich unterwegs - beispielsweise durch die Mitnahme des Fahrrads im Zug.

Eine weitere Möglichkeit sind Sharing-Angebote für Autos und Roller, aber auch für Fahrräder. Dieses Angebot ist für jeden interessant, der weniger als 10.000 Kilometer im Jahr zurücklegt und nicht täglich beruflich oder privat auf einen eigenen PKW angewiesen ist. Immer mehr Carsharing-Anbieter setzen zudem auf Elektromobilität und bieten durch moderne Modelle auch Fahrspaß. Daneben stellen auch immer mehr Verkehrsverbünde, Kommunen und die Deutsche Bahn Fahrräder zur Ausleihe bereit.

CO2 vermeiden im Alltag

Das baden-württembergische Verkehrsministerium gibt auch Tipps, welches Fahrverhalten am sparsamsten ist und wie man Wege besser plant. Wer die Empfehlungen beherzigt und Verkehrsmittel clever kombiniert, kann seine jährlichen Mobilitätskosten sowie den CO2-Ausstoß nahezu halbieren. Hochrechnungen haben ergeben, dass sich bereits durch kleine Anpassungen im Alltag rund 2,5 Tonnen CO2 und rund 3.000 Euro sparen lassen.