Corona erkennen Corona erkennen: Intelligente Lösung aus Deutschland automatisiert die Fiebermessung

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Die aktuelle Lage der weltweiten COVID-19-Pandemie erfordert schnelle und pragmatische Antworten. Hierzu zählen nicht nur Abstandsregeln und die Maskenpflicht. Auch der sofortige Einsatz moderner Technologien ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Das Ziel muss es unter anderem sein, Corona zu erkennen und unmittelbar zu reagieren. Eine besonders vielversprechende Lösung kommt in diesem Kontext von der deutschen G2K Group. Ihr ist es in Rekordzeit gelungen, ein System für die kontaktlose, automatisierte Fiebererkennung in großen Menschenmengen zu entwickeln.

Corona erkennen – Körpertemperatur als bedeutender Hinweis

Das System misst auch bei größeren Menschenmengen zuverlässig die jeweilige Körpertemperatur
Eines der entscheidenden Merkmale einer Corona-Infektion ist eine erhöhte Körpertemperatur. So haben beispielsweise die chinesischen Behörden Temperaturmessungen längst als integralen Bestandteil ihrer Schutzstrategie erkannt. Überall in dem asiatischen Land – etwa in Einkaufszentren, Bürogebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln – finden mittlerweile Fiebermessungen statt. George Gao, Generaldirektor des CDC, sagt in einem Interview mit dem renommierten Wissenschaftsblatt "Science": "Sie müssen die Temperatur der Menschen so oft wie möglich messen, um sicherzustellen, dass Menschen mit erhöhten Werten nicht hineingelassen werden." Bundesverkehrsminister Scheuer spricht sich ebenfalls bereits für Fiebermessungen an Flughäfen aus.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass Einlasskonzepte mit Wärmebildkameras auf lange Sicht Teil der "neuen Normalität" werden. Dies gilt für Krankenhäuser und Arztpraxen ebenso wie für Bürogebäude und Grenzkontrollen. Umso erfreulicher ist es, dass die zugrundeliegende Technologie aus Deutschland kommen könnte.

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Technologischer Meilenstein made in Germany

Möglicher Aufbau des Systems für die Einlasskontrolle zu Fabrikgeländen, kombiniert mit zusätzlicher Gesichtsmaskenerkennung
Corona erkennen und Infizierte rasch isolieren: Diesem Ziel folgt das System "Fever Scanner" der G2K Group mit Sitz in München und Berlin. Es erkennt mittels Wärmebildkameras erhöhte Körpertemperaturwerte in Menschenansammlungen und eignet sich insbesondere für den Einsatz an neuralgischen Orten wie Krankenhäusern, Verkehrsknotenpunkten oder Einkaufszentren. Die Messung mittels Infrarot-Thermografie erfolgt äußerst akkurat. Die Bilder werden nach der Aufnahme in Echtzeit an eine intelligente Software zur Auswertung übertragen. Diese ist in der Lage, menschliche Körper von anderen Objekten zu unterscheiden. Sie führt zudem eine "Face Detection" durch. Nicht zu verwechseln ist dieser Vorgang mit einer konkreten Identifikation von Personen. Vielmehr gewährleistet dieser KI-basierte Prozessschritt lediglich, dass der ideale Messpunkt – die Stirn – automatisiert aufgefunden wird. Die dort abgestrahlte Temperatur kann nun mit Normalwerten abgeglichen werden. Bei Abweichungen schlägt das System umgehend Alarm. Auf Basis der Alarme lassen sich wiederum geeignete Maßnahmen ableiten. Dies können beispielsweise eine Zutrittsverweigerung und eine medizinische Untersuchung sein.

Enorme Potenziale

Darstellung eines Alarms für einen Fieberverdacht
Insgesamt kann die G2K-Lösung als eine neue Schlüsseltechnologie zur Corona-Erkennung bezeichnet werden. Sie vereint mehrere Vorteile. So ermöglicht sie eine höchst genaue, kontaktlose und manipulationssichere Körpertemperaturmessung in weniger als einer Sekunde. All dies erfolgt zudem DSGVO-konform. Aus Betreibersicht ist sie flexibel, einfach zu montieren und selbsterklärend. Das System ist dank der bereits erfolgten Integration zu den führenden Kameraanbietern hardwareunabhängig und differenziert sich deutlich von einer rein autarken Thermalkameralösung. Als Softwareanbieter ist die G2K Group insbesondere auf die Schnittstelle zum Menschen spezialisiert. Der Fever Scanner beinhaltet eine umfassende Bedieneroberfläche, in der sämtliche relevante Kennzahlen in Echtzeit für das Führungspersonal aufbereitet werden und mobil via Web-Browser abgerufen werden können. Die Integration zu externen Datenlieferanten ermöglicht ein ganzheitliches Lagebild. Darüber hinaus lassen sich mit der Software sogar Automatismen realisieren, beispielsweise das Ansteuern von Türen, Drehkreuzen und weiteren Zugangslösungen. Der modulare Aufbau und die flexible Erweiterbarkeit des G2K-Systems versprechen somit eine nachhaltige Vernetzung die auch über die aktuelle Krise hinaus Mehrwerte schafft.