Costa Rica Reisetipps Sehnsuchtsort Costa Rica: Welche Reisetipps ermöglichen Urlaubern eine unvergessliche Auszeit?

© Global Communication Experts - Costa Rica Tourism Board. Hier: Rio Celestre Wasserfall
Dschungel, Strände und gute Gastronomie – das ist Costa Rica. Welche Reisetipps Urlauber beherzigen sollten, die eine unbeschwerte Zeit voller Naturwunder genießen möchten – und wie sicher das Reiseziel Costa Rica zur aktuellen Stunde ist – verrät dieser Artikel.

Kleines Land, große Vielfalt

Global Communication Experts - Costa Rica Tourism Board: Hier ein Tukan
Costa Rica, spanisch für "reiche Küste", hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Das Land in Zentralamerika liegt zwischen Atlantik und Pazifik und besticht mit einer Küstenlänge von mehr als 1.200 Kilometern. Darüber hinaus bietet Costa Rica eine riesige Vielfalt an Natur und Tierwelten – und das auf nur rund 51.000 Quadratkilometern. Eine Fläche, die in etwa der Schweiz entspricht. Und doch ganze 6,5 Prozent der gesamten Flora und Fauna der Erde beheimatet.

Ergo: Wer Naturphänomene, Artenvielfalt, Sonne, Strand und Kultur liebt, ist in Costa Rica genau richtig. Das gilt sowohl für Abenteurer und Familien als auch für Alleinreisende, Hochzeitspärchen oder Menschen auf der Suche nach Entspannung.

Zum Thema

Costa Rica als sicheres Reiseziel – auch während der Corona-Pandemie

Hier: Vulkan Arenal
Seit 2020 erschwert die anhaltende globale Corona-Pandemie das Reisen. Viele Menschen sind unsicher und wissen nicht, welche Länder sie bereisen können. Costa Rica gilt als Land mit geringer Ansteckungsgefahr. Dafür sorgen ausgeklügelte Hygienekonzepte und ein solides Gesundheitssystem im Hintergrund. Etwa 20 Maßnahmenkataloge für die verschiedenen Tourismusbereiche und Regionen schaffen zusätzliche Sicherheit für Besucher und Einheimische.

Außerdem herrscht in Costa Rica ganzjährig ein mildes, tropisches Klima. Ganzjährig liegt die Durchschnittstemperatur in Costa Rica bei etwa 25 bis 30 Grad Celsius. Das heißt, Besucher können ihren Urlaub überwiegend an der frischen Luft verbringen, was das Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus abermals vermindert.

Weitere Informationen bezüglich der aktuellen Einreisebestimmungen unter der Corona-Situation finden Interessierte hier.

Hinweis: Costa Rica gilt als eines der sichersten Länder in Lateinamerika – auch abseits der pandemischen Situation. Die politische Lage ist stabil, die Infrastruktur modern und die Wege kurz. Das friedliche Land ohne Militär bietet Urlaubern ein umfassendes Tourismus- und Serviceangebot. Wer beispielsweise ein Ziel für den nächsten Familienurlaub oder die Flitterwochen sucht, ist in Costa Rica gut aufgehoben.

Costa Rica: Fünf Reisetipps, die den Alltag verblassen lassen

Global Communication Experts - Costa Rica Tourism Board: Hier: Corcovado Nationalpark
Costa Rica macht seinem Namen alle Ehre. 30 Nationalparks, zahlreiche Naturschutzgebiete, knapp 9.000 verschiedene Vogelarten sowie hunderte von Säugetierspezies unterstreichen die Biodiversität und Artenvielfalt des Landes. Es gibt viel zu entdecken – für Jung und Alt, für Aktivurlauber und Wellness-Fans. Und das an 365 Tagen im Jahr.

1. Natur ohne Ende im Corcovado-Nationalpark

Wenn Reisende in die wilde, ursprüngliche Natur eintauchen möchten, ist der Corcovado Nationalpark im Südwesten Costa Ricas genau das Richtige.

Am Strand über einen Tapir zu stolpern, eine Herde Pekaris zu beobachten und die Flossen eines Bullenhais beim Eintauchen in den Fluss zu sehen, scheint wie Szenen aus einem Abenteuerfilm, aber sie könnten Teil der Realität sein, wenn man den Corcovado-Nationalpark besucht, der 2,5 Prozent der weltweiten Artenvielfalt beherbergt.

2. Rafting-Abenteuer im Rìo Pacuare

Auf Costa Ricas Flüssen sorgen reißende Stromschnellen und langsam fließendes Wasser für Action und Abenteuer bei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wassersport-Fans kommen beispielsweise im bekannten Raftingfluss Rìo Pacuare auf ihre Kosten. Mit Glück lassen sich außerdem Tukane und Papageien an den bewaldeten Uferbereichen entdecken.

Tipp: Wer es etwa ruhiger angehen lassen möchte, kann sich fürs "Tubing" entscheiden. Ein großer, mit Luft gefüllter Reifen trägt Touristen in entspannter Atmosphäre den Fluss hinunter. Eine besonders beliebte Destination fürs Tubing ist beispielsweise der Rio Perdido in Guanacaste.

3. Türkis schimmerndes Meer am Playa Conchal

Costa Rica liegt zwischen zwei Weltmeeren und ist somit ein echtes Eldorado für Strandverliebte. Kilometerlange weiße und schwarze Sandstrände locken zahlreiche Touristen jedes Jahr an die Küsten des Landes. Zu den schönsten Stränden Costa Ricas gehört dabei der Playa Conchal. Das weitläufige Paradies im Norden der Provinz Guanacaste ist übersät mit kleinen, weißen Muscheln. Im türkis schimmernden Meer können die Besucher baden, tauchen, schnorcheln oder einfach nur entspannen.

Entdecker aufgepasst: Auch der wilde Süden des Landes ist einen Ausflug wert. Buchten wie Bahía Drake oder Golfo Dulce laden zum Verweilen und Entdecken ein

4. Heiße Thermalquellen in La Fortuna

Neben der faszinierenden Flora und Fauna, Artenvielfalt und den verschiedenen Möglichkeiten für einen Aktivurlaub können Touristen in Costa Rica auch "Wellness pur" genießen.

Heiße Thermalquellen, beispielsweise rund um den Vulkan Arenal und La Fortuna entspannen Körper und Geist. Kleine und große Thermalbäder sowie Resorts inmitten der Natur ermöglichen Erholung für den großen und kleinen Geldbeutel – zum Beispiel mit einem Peeling aus Vulkanschlamm.

5. Kaffeeplantage in Costa Rica besichtigen

Costa Rica und Kaffee gehören einfach zusammen. Costa Rica war das erste mittelamerikanische Land, das diese florierende Industrie einführte. Im Jahr 1821 wurden 17.000 Kaffeebäume gepflanzt und 1820 wurden erstmals zwei Zentner Kaffee nach Panama exportiert. Seit Beginn seiner Herstellung ist "El grano de Oro" zu einer Touristenattraktion geworden. Heute ist der Kaffee eines der wichtigsten Exportprodukte Costa Ricas und eng mit der Identität des Landes verbunden. Mehr als 70 % der Kaffeeproduktion werden im Rahmen von Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen erzeugt. Bis 2025 sollen insgesamt 71.763 Tonnen CO2 in der Kaffeewirtschaft reduziert werden, was in etwa 27 Millionen Liter Diesel entspricht. Bereits seit 150 Jahren dominiert die dort herrschende Kaffeekultur das touristische Treiben. An über 400 Millionen Kaffeebäumen in Costa Rica wachsen jene Bohnen, welche sich zu dem beliebtesten Heißgetränk der Deutschen verarbeiten lassen.

Wer Costa Rica besucht, sollte einer der zahlreichen Kaffeeplantagen einen Besuch abstatten – zum Beispiel der Doka Estate an den Hängen des
Nationalparks Vulkan Poás. Das Familienunternehmen betreibt eine der größten Kaffeeplantagen und verarbeitet Kaffeebohnen zu dem beliebtesten Heißgetränk der Deutschen. Nach Angaben der UNESCO befindet sich hier die älteste Nassmühle der Welt, die von Urlaubern besichtigt werden kann.