Costa Rica schönste Orte Nachhaltiges Sehnsuchtsziel Costa Rica: Schönste Orte inmitten einer einmaligen Natur erleben!

© Costa Rica Tourism Board // Vulkan Arenal
In Zeiten der Corona-Pandemie sehnen sich viele danach, dem gewohnten Alltag zu entfliehen und endlich einmal wieder zu verreisen. Auch wenn das heute nicht so einfach ist wie vor der Pandemie, gibt es allerdings dennoch sichere Möglichkeiten, abseits der großen Touristenströme echte Naturparadiese zu entdecken. Zu den interessantesten gehört dabei ohne Zweifel Costa Rica, wo schönste Orte nur darauf warten, von Natur- und Outdoorfans entdeckt zu werden. Das mittelamerikanische Land hat sich vor allem bei Öko- und Erlebnistouristen einen ausgezeichneten Ruf erworben und ist nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Hygienekonzepte auch während der globalen Pandemie ein ideales Reiseziel.

Action, Entspannung oder Kultur: Costa Rica bietet für jeden Geschmack etwas

Nationalpark Manuel Antonio – Wer Wert auf nachhaltigen Tourismus legt und dem Alltag entfliehen möchte, wird Costa Rica lieben!
© Costa Rica Tourism Board
Ob individuell oder in der Gruppe, in Begleitung eines Guides oder auf eigene Faust: Es gibt viele Wege, Costa Rica zu erleben. Das Land verfügt über eine gute Infrastruktur und ist eines der sichersten Reiseziele in ganz Lateinamerika. Nicht zuletzt sind die Ticos, wie die Einwohner Costa Ricas genannt werden, weithin für ihre Gastfreundschaft bekannt. Kein Wunder, zählen die Costa Ricaner doch zu den glücklichsten Menschen der Welt – und teilen das Geheimnis ihres berühmten "Pura Vida" gerne mit ihren Gästen. Wer die Einheimischen in ihrem Alltag erlebt, die Kaffeeplantagen im zentralen Hochland besucht oder sich auf eine kulinarische Entdeckungstour quer durch die Märkte begibt, merkt aber schnell, dass "Pura Vida" eigentlich ganz einfach ist: Das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen wertzuschätzen und sich dabei nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Bei einem Bad in den heißen Thermalquellen oder bei einem Peeling aus Vulkanschlamm fällt dies natürlich besonders leicht. Wer es etwas actionreicher mag, findet in Costa Rica ein breites Angebot an Aktivitäten vor, bei denen es Outdoor-Liebhabern garantiert nicht langweilig wird. Die vielfältige Landschaft mit ihren Wäldern, Seen, Bergen und Vulkanen eröffnet Abenteuer- und Aktivtouristen unzählige Möglichkeiten, sei es Wildwasserrafting in reißenden Flüssen wie dem Rio Pacuare, Surfen und Tauchen an den Küsten oder auch eine Erkundungstour durch die Nationalparks. Über Hängebrücken durch vernebelte Baumkronen zu wandern, ist ein Erlebnis für sich, und wer sich schon immer wie Tarzan fühlen wollte, kann sich bei einer Canopy-Tour sogar mit einem Drahtseil durch die Lüfte schwingen.

Zum Thema

Wo in Costa Rica die schönsten Orte zu finden sind

Entlang der endlosen, wie von einer Postkarte abgezeichneten weißen Traumstrände Costa Ricas finden die Besucher die Entspannung und Ruhe, die anderswo so selten geworden ist. Da das Land sowohl an den Pazifik als auch an das Karibische Meer grenzt, gibt es hier viel zu entdecken – beispielsweise die Pazifikstrände auf der Nicoya Halbinsel in der nördlichen Provinz Guanacaste oder am Zentralpazifik in Manuel Antonio, die zu den bekannteren Stränden gehören. Etwas wilder kommt der Süden des Landes daher, der mit Buchten wie Golfo Dulce oder Bahía Drake vor allem echte Entdecker anzieht. Der Bahia Drake erhielt seinen Namen übrigens vom englischen Seefahrer und Freibeuter Sir Francis Drake, der hier seinen Stützpunkt gehabt haben soll und angeblich sogar einen Goldschatz vergrub. Ein echtes Highlight von Bahia Drake sind zudem spezielle Touren, bei denen man das ganze Jahr über Buckelwale beobachten kann. Wer zwischen Juli und Oktober anreist, wird sogar Zeuge eines ganz besonderen Naturschauspiels: Dann versammeln sich etwa 6.000 der für ihren Walgesang bekannten Meeresbewohner an der Küste Costa Ricas, um dort ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen.

Ein kleines Land mit großen Zielen

Auch wenn Costa Rica flächenmäßig nicht zu den größten Ländern der Welt gehört, ist es mit seinen 30 Nationalparks, unzähligen Naturschutzgebieten und Privatreservaten ein echter Vorreiter in Sachen Naturschutz. Der Massentourismus hatte hier deshalb nie eine Chance – stattdessen setzte Costa Rica bereits früh auf nachhaltigen Ökotourismus, der Menschen auf der Suche nach Entspannung genauso viel bietet wie abenteuerlustigen Erlebnistouristen. Damit verfolgt Costa Rica eine klare Vision, die soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren gleichermaßen berücksichtigt. Dass die Costa Ricaner diese Aufgabe tatsächlich ernst nehmen und "Nachhaltigkeit" nicht bloß als Label begreifen, beweist bereits ein Blick auf die Zahlen – so steht mehr als ein Viertel des Landes unter Naturschutz, während regenerative Energien mittlerweile fast 100 Prozent des gesamten Strombedarfs decken. Für diese und viele weitere Erfolge erhielt Costa Rica bereits unzählige Auszeichnungen, darunter etwa die als "Champions of the Earth", die von der UNO vergeben wird.

Eine Entscheidung mit Zukunft, schließlich sollen auch kommende Generationen die einmalige Biodiversität Costa Ricas bestaunen können. Denn obwohl Costa Rica nicht größer als die Schweiz ist, finden sich hier ganze fünf Prozent der gesamten Flora und Fauna der Welt. In den dichten Regenwäldern, Mangrovensümpfen und Bergnebelwelten tummeln sich etwa 900 verschiedene Vogelarten, Affen, Faultiere, Reptilien und exotische Frösche. Ein besonderes Schauspiel sind zudem die geschützten Meeresschildkröten, die jedes Jahr an die Küsten kommen, um dort ihre Eier abzulegen.

Wie sieht es mit der Einreise in Zeiten von Corona aus?

Costa Rica beheimatet mehr als 900 verschiedene Vogelarten
© Costa Rica Tourism Board
Costa Rica verfügt über ein solides Gesundheitssystem und führte im Zuge der Corona-Pandemie eine Reihe von Hygienemaßnahmen für die verschiedenen Tourismusbereiche und Regionen ein, an die sich natürlich auf die Touristen halten müssen. Mobile Desinfektionsstationen finden sich nahezu überall, und auch PCR-Tests können an unzähligen Stellen im ganzen Land problemlos durchgeführt werden. Die Resultate erhalten die Getesteten dann innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Die Einreise selbst hat sich im Zuge der Pandemie natürlich nicht vereinfacht, allerdings ist sie immer noch möglich, sofern man die geltenden Einreisebestimmungen erfüllt. Dazu gehört etwa der digitale Gesundheitspass, den alle Besucher vor der Einreise ausfüllen müssen. Vollständig Geimpfte müssen dem Pass zudem einen Impfnachweis beifügen. Wer nicht geimpft ist, kann zwar nach wie vor einreisen, muss in dem Falle allerdings eine Auslandsreisekrankenversicherung sowie eine Hotelquarantäneversicherung abschließen. Eine Impfung ist auf jeden Fall ratsam, da seit Februar 2022 in Costa Rica die 1 G Regel umgesetzt ist. Alle Informationen zur Einreise finden sich hier.