Digitalisierungsförderung Digitalisierungsförderung: Neue Initiative hilft Unternehmen beim Abruf von Fördermitteln

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Deutsche Unternehmen kommen bei der Digitalisierung nur langsam voran – und dies, obwohl der Bund mittlerweile umfangreiche Digitalisierungsförderungen bereitstellt. Bis zu 95 Prozent aller Unternehmen haben ihren Anteil an finanziellen Zuschüssen bisweilen nicht abgerufen und verpassen damit eine große Chance. Nun wurde daher eine Förderinitiative für Digitalisierung ins Leben gerufen: die Digitalregion.

Digitale Transformation sichert die langfristige Überlebensfähigkeit

Dr.-Ing. Dennis Bakir (Urheber der Digitalregion) erklärt: „Digitalisierung führt nicht nur zu kurzfristigen Wettbewerbsvorteilen. Bereits in naher Zukunft wird der Digitalisierungsgrad über die gesamte Lebensfähigkeit von Unternehmen entscheiden.“ So erlauben es digitale Technologien, personalintensive Aufgaben weitgehend zu automatisieren und die freien Ressourcen für Wachstum und Innovationen zu verwenden. Ebenso steigern sie die Produktivität, da Prozesse reibungsloser, fehlerfreier und schneller erfolgen können. Im Optimalfall ermöglichen innovative technologische Ansätze sogar die Entwicklung gänzlich neuer Geschäftsmodelle und damit die Erschließung zusätzlicher Marktsegmente.

All diese Vorzüge sind vielen deutschen Unternehmen in den Grundzügen bekannt, aber häufig bleiben konkrete Aktionen aus. KMU besitzen oft die Bereitschaft, mit der Digitalisierung zu beginnen beziehungsweise den Digitalisierungskurs fortzusetzen. Doch woran liegt es genau, dass die großzügig bemessenen öffentlichen Förderungen noch immer kaum genutzt werden?

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Digitalisierungsförderung mit verschiedenen Hürden verbunden

KMU können die Einführung digitaler Systeme sowie die Verbesserung ihrer IT-Sicherheit bezuschussen lassen.
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Dass finanzielle Zuschüsse für IT-Maßnahmen, sprich Digitalisierungsförderungen, noch nicht im Mittelstand angekommen sind, hat mehrere Gründe. So ist Unternehmen teils nicht genau bekannt, welche Zuschüsse es gibt, welche davon individuell infrage kommen und dass viele Mittel nicht (!) rückzahlungspflichtig sind. Dr.-Ing. Bakir analysiert: „Wir wollen es einfach machen. Denn die meisten Unternehmen haben noch nie Fördermittel genutzt und sind sich unsicher, ob sie überhaupt berechtigt sind und ob es nicht doch noch verborgene Haken gibt. Auch die Beantragung selbst ist eine nicht zu unterschätzende Hürde.“ Dieser Akt erscheint vielen Unternehmen zu bürokratisch, zu kompliziert, zu kommunikationsintensiv und erfordert unterschiedliche Angaben, wobei der endgültige Adressat nicht immer klar ist.

Um diese Unsicherheiten abzubauen, hat die gemeinnützige INNOVATOR_INSTITUT gGmbH nun eine umfangreiche Förderinitiative für die Digitalisierung ins Leben gerufen: die Digitalregion. Sie präsentiert sich im Web auf digitalregion.org und will mittelständischen Unternehmen dabei helfen, ihren Fortschritt durch die Realisierung geförderter Digitalisierungsmaßnahmen zu beschleunigen.

Von der Planung über die Mittelbeschaffung bis zur Umsetzung

Die Digitalregion ist die größte Förderinitiative für Digitalisierung. Sie beschleunigt Fortschritt und unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Förderung und Umsetzung der Digitalisierungsmaßnahmen.
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Die Digitalregion unterstützt den Mittelstand in allen Phasen seiner Digitalisierungsprojekte. Dies beginnt bereits bei der strategischen Planung von Digitalisierungsvorhaben. Ebenso begleiten die Experten aus dem Hause INNOVATOR gerne die Beantragung staatlicher Fördermittel und dieses sogar über reine Digitalisierungsmaßnahmen hinaus. Weiterhin gibt die Initiative ihren Mitgliedern praxisnahe Modelle, Informationen, Möglichkeiten zum Austausch und Best Practices an die Hand, mit denen sich die geplanten Maßnahmen einfacher umsetzen lassen.