Elektroauto Förderung Elektroauto: Neue Förderung für private Ladesäulen

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Die Elektromobilität kommt mit großen Schritten. E-Autos sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrswende. Doch häufig zögern potenzielle Käufer, da die elektrische Infrastruktur noch Lücken aufweist: Ladesäulen sind oft nicht optimal zu erreichen. Welche privaten Lademöglichkeiten gibt es für ein Elektroauto? Eine Förderung vom Bund soll das private Laden von E-Autos noch attraktiver machen - und damit das Kaufinteresse stärken.

Wo kann ich mein E-Auto aufladen?

E-Autos schonen die Umwelt und den Geldbeutel ihrer Besitzer. Gerade der finanzielle Aspekt macht Elektroautos interessant. Der Verbrauch ist im Vergleich zu den klassischen Verbrennern gering. Auch der Staat fördert die elektrische Mobilität mit attraktiven Zuschüssen.

Ein Elektroauto zu "betanken" ist jedoch manchmal gar nicht so einfach. Die Anzahl der Ladestationen nimmt zwar zu, trotzdem können sie den steigenden Bedarf kaum decken. Gerade abseits größerer Städte sind elektrische Ladesäulen teils nur schwer zu finden. Sind diese dann besetzt oder außer Betrieb, ist der Ärger groß. Schließlich möchte man sein Auto verlässlich aufladen, um am nächsten Tag wieder zur Arbeit fahren zu können.

Private Wandladestationen, auch Wallboxen genannt, sind eine sinnvolle Alternative. Dank einer privaten Ladestation für zu Hause können E-Autobesitzer ihr Fahrzeug sicher und bequem vor der eigenen Haustür aufladen, etwa im Carport oder der Garage. So sparen sie sich die lästigen Wartezeiten vor Ladesäulen und können zudem noch Geld sparen. Denn das Elektroauto zu Hause aufzuladen, ist in der Regel günstiger.

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Elektroauto: Neue Förderung für private Ladesäulen vereinfacht die E-Mobilität

Erfreuliche Nachrichten für E-Autobesitzer und die, die es werden wollen: Smarte Wallboxen werden nun auch noch finanziell durch die KfW gefördert. Von der KfW-Förderung für Elektroautos profitieren beispielsweise Hauseigentümer, Mieter, Wohnungseigentümer und Vermieter. Mit der Förderung möchte der Bund den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur stärken und somit mehr Menschen für E-Mobilität begeistern.

Doch was genau wird gefördert? Seit Ende 2020 bezuschusst der Bund den Kauf, Einbau und Anschluss smarter Wallboxen mit einer Ladeleistung von 11 kW pauschal mit 900 Euro. Dieser Zuschuss gilt pro Ladepunkt. Möchte man beispielsweise eine Wallbox in der Garage und eine andere im Carport installieren, steigt die Förderung auf 1.800 Euro.

Wichtig: Um die Förderung zu erhalten, müssen sich die Gesamtkosten der smarten Wallbox auf mindestens 900 Euro belaufen. Auch sollten E-Autobesitzer über geeignete, ausschließlich privat zugängliche Stellplätze verfügen. Zusätzlich müssen sie den Förderantrag vor dem Kauf der Wallbox stellen.

Elektroauto zu Hause laden: bequem, günstig, sicher

Dank der KfW-Förderung rentiert sich die Anschaffung einer smarten Wallbox nun auch für Einzelpersonen. Auch das Laden an sich wird durch die 11-kW-Lösung günstiger. Denn E-Autobesitzer können ihr Fahrzeug zum Autostromtarif laden und schonen dabei noch den Akku ihres Elektroautos. Diese schonende und konstante Ladung kann zusätzlich die Lebenszeit der Autobatterie verlängern.

Ein Schutzmechanismus garantiert dabei die Sicherheit für Auto und Besitzer. Dieser schützt beispielsweise vor Brandgefahr. So kann das Elektroauto bequem und sicher über Nacht aufgeladen werden. Die unkomplizierte Anbringung in der Garage oder an einem sonstigen Abstellplatz ist ein weiteres Argument für eine smarte Wallbox.