Fiat Ducato Abgasskandal Fiat-Ducato-Abgasskandal: Hunderttausende Wohnmobile sind betroffen

© Staudt Rechtsanwälte
Mehr als fünf Jahre nach der Aufdeckung des Dieselskandals ist nun auch Fiat davon betroffen – insbesondere der Fiat Ducato. Dieser ist die Basis für mindestens 200.000 Wohnmobile in Deutschland. Ihnen drohen jetzt Fahrverbote. Im Zuge des Fiat-Ducato-Abgasskandals klagen viele Kunden auf Schadenersatz. Die Chancen auf Erfolg stehen so gut wie nie. Wohnmobil-Besitzer sollten sich daher von einem spezialisierten Anwalt beraten lassen.

Hunderttausende Wohnmobile vom Fiat-Ducato-Abgasskandal betroffen

Nachdem bekannt wurde, dass der Dieselskandal bei Fiat besonders Fahrzeuge mit Fiat-Ducato-Aufbau betrifft, sind zahlreiche Rückrufe, Stilllegungen und Fahrverbote zu erwarten. Besonders betroffen sind dabei auch Wohnmobile auf Fiat-Ducato-Basis. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main gibt an, dass mehr als 200.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen sind; hier hat Fiat verbotene Abschalteinrichtungen eingesetzt. Fiat-Ducato-Wohnmobile dürften nach der geltenden Rechtslage deshalb nicht mehr auf deutschen Straßen gefahren werden.

Betroffen sind dabei insbesondere Fahrzeughalter mit Wohnmobilen der Baujahre 2014 bis 2019, denen Fiat-Multijet-Motoren eingebaut sind. Gerade die beliebten 2,3- und 3-Liter-Multijet-Motoren sind manipuliert. Darüber hinaus können aber auch andere Baujahre und Diesel-Motoren von Fiat betroffen sein.

Eigentümer von Fiat-Wohnmobilen wird deshalb geraten, ihre Fahrzeuge von spezialisierten Anwälten prüfen zu lassen.

Zum Thema

Staudt Rechtsanwälte: spezialisierte Verbraucherkanzlei im Wohnmobil-Dieselskandal

Schadenersatz erhalten
Eine Kanzlei, die sich auf Verbraucherrechte und den Dieselskandal spezialisiert hat, ist Staudt Rechtsanwälte. Die Anwälte der Kanzlei sind seit der ersten Stunde beim Wohnmobil-Dieselskandal tätig und haben inzwischen schon hunderte Mandanten zu ihren Fiat-Ducato-Reisemobilen beraten. Ihre Erfahrung: Deutsche Gerichte urteilen immer verbraucherfreundlicher – besonders seit den Diesel-Entscheidungen des Bundesgerichtshofs im Jahr 2020.

Betroffene Wohnmobil-Halter erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge zurückzugeben und den Kaufpreis inklusive Zinsen vom Hersteller erstattet zu bekommen. Auch nachträglich gekaufte Sonderausstattungen fallen unter den Schadensersatzanspruch. Für Wohnmobil-Halter, die ihr Fahrzeug behalten wollen, gibt es außerdem die Alternative, erfolgreich auf Entschädigungszahlungen in Höhe von ca. 20 Prozent des Kaufpreises zu klagen.

Gute Chancen für Kläger: Die Beweislage bei Fiat-Wohnmobilen ist erdrückend

Im Fall der Fiat-Wohnmobile ist die Ausgangslage für Kläger sehr positiv – sogar aussichtsreicher als bei Fahrzeugen von anderen Herstellern. Denn die illegale Manipulation von hunderttausenden Diesel-Fahrzeugen durch Fiat ist durch vertrauliche Unterlagen nachgewiesen. Diese Unterlagen liegen dem Team von Staudt Rechtsanwälte vor. Darüber hinaus beweisen interne Dokumente des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) und des Bundesverkehrsministeriums, dass bereits im Jahr 2016 illegale Abschalteinrichtungen bei Fiat-Motoren festgestellt worden sind. Darüber sind nicht nur der Verkehrsminister Andreas Scheuer, sondern auch die Europäische Kommission und die italienischen Behörden informiert.

In den USA ist man im Dieselskandal bei Fiat sogar schon einen erheblichen Schritt weiter: Fiat hat dort bereits hunderttausende Käufer unkompliziert entschädigt. In Europa vermisst man jedoch eine Politik, die sich aktiv für die geschädigten Verbraucher einsetzt. Vielmehr wird hier versucht, die Hersteller vor Verlusten zu schützen. Geschädigte haben deshalb nur die Möglichkeit, ihr Recht einzuklagen – wie auch schon bei anderen Herstellern im Dieselskandal. Mit Staudt Rechtsanwälte haben Verbraucher dann eine kompetente Kanzlei an ihrer Seite, die Erfahrung in Gerichtsverfahren gegen große Wirtschaftskonzerne hat und dadurch mit deren Verteidigungsstrategien gezielt umzugehen weiß.