Grauer Star OP Endlich wieder sehen ohne Brille - nicht nur nach Grauer-Star-OP

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Ab etwa 45 Jahren beginnen bei allen Menschen Sehschwierigkeiten: Kleingedrucktes lässt sich nicht mehr entziffern, ob auf dem Briefumschlag, Smartphone oder Pizzakarton. Um scharf zu sehen, hält man das Objekt immer weiter von sich weg oder rückt vom PC ab. Alterssichtigkeit bleibt niemandem erspart: Als natürliches Phänomen lässt die Sehkraft nach, unabhängig von einer Fehlsichtigkeit. Bei der "Presbyopie" genannten Alterungserscheinung verliert die natürliche Augenlinse ihre Flexibilität. Früher oder später benötigen Betroffene eine Sehhilfe.

Wenn die wachsende Brillenfamilie nervt

Der Weg zu mehr Brillenunabhängigkeit
Eine Brille ist bei Alterssichtigkeit meist die erste Maßnahme. Das scharfe Sehen im Nahbereich korrigiert eine Lesebrille. Zusätzliche Fehlsichtigkeiten machen eine Gleitsichtbrille notwendig. Sie korrigiert das Sehen in mehreren Distanzen. Doch: Brillen wollen regelmäßig geputzt werden, können drücken, bei Aktivität verrutschen, die Bewegungsfreiheit einschränken. Der noch ungewohnte Blick durch eine Gleitsichtbrille kann eine Herausforderung sein, bis der optimale Sichtkanal gefunden ist. Manche gewöhnen sich gar nicht daran. Wieder andere müssen je nach Fehlsichtigkeit zwischen verschiedenen Sehhilfen wechseln, haben hohe Anschaffungskosten. Kurz, das Brillenmanagement empfinden viele als lästig. Immer weniger Betroffene wollen sich damit abfinden.

Zum Thema

Intelligente Linsenkombination schafft Abhilfe

Neben einer Laserbehandlung bieten Augenärzte heutzutage vermehrt Linsenimplantate: In Deutschland hat die linsenbasierte Behandlung der Alterssichtigkeit deutlich zugenommen. Die anspruchsvolle Zielgruppe aktiver Menschen ab 45 wünscht eine nachhaltige Lösung, angepasst an ihre Lebenssituation und Bedürfnisse. Eine smarte Lösung, die Patienten weitgehende Unabhängigkeit von der Brille beschert, entwickelte der Mannheimer Kunstlinsenspezialist 1stQ - in dessen Zweilinsensystem Liberty² stecken mehr als 15 Jahre Expertise. Spezialisierte Augenärzte wenden Liberty² als operative Behandlungsvariante an. Der Verlauf ähnelt dem einer Grauer-Star-OP: Zunächst entfernt der operierende Augenarzt im ambulanten Eingriff die dysfunktionale natürliche Augenlinse und ersetzt sie permanent durch eine Kunstlinse, die das Sehen in die Ferne wiederherstellt. Vor diese implantiert er eine zweite multifokale Kunstlinse: Diese sogenannte AddOn®-Linse bewirkt, dass das Auge auch in der Nähe, im Lese- und PC-Bereich wieder fließend scharf stellen kann. Zudem korrigiert diese individuelle, auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Lösung zugleich Fehlsichtigkeiten wie etwa Hornhautverkrümmung.

Der Clou: die Reversibilität

Smart arbeiten - Smart sehen
Einer der Vorteile bei der Implantation der AddOn®-Linse ist ihre Reversibilität: Sollte ein Patient die multifokale Linse nicht vertragen oder sich in der Zukunft eine AddOn®-Linse mit besser geeigneten Parametern wünschen, kann sie der Arzt jederzeit atraumatisch und dauerhaft in einem kurzen ambulanten Eingriff tauschen und so das Sehen nachjustieren. Dies ist der entscheidende Unterschied zu der herkömmlichen Versorgung mit einer einzelnen multifokalen Kunstlinse: Bisher ließ sich nur der gesamte Linseneingriff rückgängig machen; ein Prozedere, das deutlich aufwendiger, mit höherem Risiko behaftet und nur in einem begrenzten Zeitfenster nach dem Ersteingriff möglich ist. Die zweite Linse schafft ganz neue Freiheiten in der Behandlung von Alterssichtigkeit.