Gründung eines Vereins Worauf bei der Gründung eines Vereins geachtet werden sollte

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Eine Satzung, eine Handvoll Gründungsmitglieder und ein Notartermin – und schon ist der neue Verein gegründet. Stimmt das? Es gehört schon noch etwas mehr dazu, zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung zum Schutz von Verein und Vorstand. Und worauf sonst muss bei der Gründung eines Vereins geachtet werden?

Grundlagen für die Vereinsgründung

Nicht von ungefähr bezeichnet man die Deutschen als "Vereinsmeier". Über 580.000 Vereine gibt es hierzulande. Fast jede/r zweite Deutsche ist Mitglied in einem von ihnen. Man sollte also davon ausgehen, dass die "Zutaten" für einen Verein den meisten Menschen in groben Zügen klar sind. Doch gerade bei der Gründung eines Vereins gilt es so viele Aspekte zu beachten, dass es von Vorteil ist, sich vorab bei einer professionellen Institution zu informieren.

Eine Institution, die alle Aspekte des Vereinslebens im Auge hat, ist die Deutsche Ehrenamt. Hervorgegangen aus dem Dachverband Arbeitsgemeinschaft Eingetragener Vereine e. V. ist sie die bundesweite Anlaufstelle für bestehende und künftige Vereine.

Mit einer Checkliste für Gründer geht es los: Wie viele Gründungsmitglieder brauchen wir? Welche Formalien müssen beachtet werden? Wie formuliere ich rechtssicher eine Satzung? Wie läuft die Meldung fürs Vereinsregister?

Das Deutsche Ehrenamt bietet umfangreiche Informationen und auch vorgefertigte Formular-Muster, die nur noch für den speziellen Verein angepasst werden müssen. Und schließlich bietet der Experte mit Hauptsitz in Herrsching am Ammersee alle erforderlichen Haftpflicht-Versicherungen – zu günstigen Preisen.

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Schutz vor Risiken

Ehrenamtliches Engagement ist gesellschaftlich unverzichtbar. Es kann aber auch ein Risiko bergen. Wer sich in einem Vereinsvorstand engagiert, sollte sich klarmachen, dass er in der Theorie mithaftet, wenn es zu Personen-, Sach- oder auch Vermögensschäden kommt. Der Trainingsunfall, der Brand beim Grillfest, der Verlust der Gemeinnützigkeit wegen verpasster Termine - ein Schaden kann schneller entstehen, als man denkt. Daher benötigt jeder Verein von Anfang an einen ausreichenden Versicherungsschutz.

Wie sollte der nun konkret aussehen? Experten sind sich weitgehend einig, dass es drei Versicherungen gibt, die man abschließen sollte – und zwar: die Vereinshaftpflicht-, die Veranstaltungshaftpflicht- und die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Diese drei Versicherungen sind bereits bei der Gründung eines Vereins von entscheidender Bedeutung, denn sie decken fast alle möglichen Risiken ab, die bei satzungsgemäßen und darüber hinausgehenden Vereinstätigkeiten entstehen.

Das Deutsche Ehrenamt hat alle oben genannten Versicherungen im Rahmen eines Versicherungsbriefs zusammengefasst und um die Aspekte "D&O-Versicherung" (Directors & Officers) erweitert. Darunter versteht man den wichtigen Schutz des Vorstandes vor der privaten Haftung im Schadensfall.

Rechtsschutz – schon bei der Gründung eines Vereins beachten

Auch wenn die Gründungsphase eines Vereins eher von Euphorie und Aufbruchsstimmung gekennzeichnet ist, sollte man schon an mögliche Probleme in der Zukunft denken. Darum bietet das Deutsche Ehrenamt in seinem Versicherungsbrief nicht nur den Schutz vor Haftung, sondern auch eine eingebaute Rechtsschutzversicherung, die bei Bedarf Anwalts- und Gerichtskosten übernimmt. Denn auch hier schlummert ein Kostenfaktor, der im Ernstfall einen Verein schnell an seine Grenzen oder sogar in den Ruin treibt. Im Versicherungsbrief enthalten ist daher auch die Beratung durch Fachanwälte, die bereits vor dem Entstehen möglicher Schäden umfassend informieren und unterstützen, um Risiken bereits in ihrer Entstehung zu vermeiden.

Bei der Gründung eines Vereins geht der Service-Umfang des Deutschen Ehrenamts sogar noch einen Schritt weiter. Der neue Verein erhält neben Mustersatzungen und Muster-Gründungsprotokollen auch Muster-Anmeldeformulare für künftige Mitglieder. Darüber hinaus prüfen Fachanwälte den Satzungsentwurf und beantworten Rechtsfragen zur Vereinsgründung, die Expertinnen und Experten beraten auch im Hinblick auf öffentliche Förderungen. Das ganze Paket ist mit einer Gebühr ab 299 Euro im Jahr zudem günstig. Und dann tut man mit dem Abschluss auch noch etwas Gutes: Für jeden Neuabschluss spendet das Deutsche Ehrenamt an ein Projekt der SOS-Kinderdörfer oder des KlinikClowns e. V. Engagement zahlt sich also bei der Gründung eines Vereins gleich mehrfach aus.