Grünes Wohnen Grünes Wohnen: Die Städte müssen sauberer werden

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Klimaschutzabkommen und Energiewende - das sind schillernde Begriffe. Für die einen sind sie nur Absichtsbekundungen, für die anderen eine klare Handlungsverpflichtung. Fest steht: Der Druck auf Stadtplaner und Projektentwickler steigt. Gerade Städte als größte Verursacher von CO2-Emissionen müssen in Bezug auf Grünes Wohnen besser durchdacht werden. Institutionen wie der Stadtentfalter helfen dabei.

Klimawandel und Meinungswandel

Rund 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und mehr als 70 Prozent der globalen CO2-Emissionen gehen auf das Konto der Städte. Daher ist klar, dass eine Verbesserung der Energieeffizienz, der Umbau der Strom- und Wärmegewinnung sowie die Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes von den Städten ausgehen müssen. Das wissen auch die Bürgerinnen und Bürger. Etwa drei Viertel der Deutschen halten einen "nachhaltigen Lebensstil" für wichtig bis sehr wichtig - nicht zuletzt eine Folge der "Fridays for Future"-Bewegung. Die Zeichen stehen also auf Veränderung. Und die hat auch bereits auf vielen institutionellen und persönlichen Ebenen begonnen, zum Beispiel mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kohle-Verstromung oder dem anhaltenden Trend zum Fahrrad. Doch wie genau gestaltet man Wohnviertel in deutschen Innenstädten zukunftsfähig? Mit nachhaltiger Planung des Wohnbaus, dezentraler Energieversorgung, Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs und dem Einsatz neuer Materialien und intelligenter Technik. Grünes Wohnen erhöht die Lebensqualität, Stress und Krankheiten werden reduziert und die Kommunen, Länder und der Bund erhalten eine echte Chance, ihre gesteckten Klimaziele zu erreichen und noch attraktiver zu werden. In den Städten und Kommunen schlummert ein ungeahntes Potenzial, das es nachhaltig zu entfalten gilt.

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Quartiere, die sich selbst versorgen

Die Zukunft der städtischen Energieversorgung ist dezentral. Nicht die großen Kraftwerke werden Wohnviertel mit Strom und Wärme versorgen, sondern kleine Einheiten, die mit erneuerbaren Energien arbeiten. Vieles deutet schon heute darauf hin, dass die Quartiere der Zukunft eigenständig Strom erzeugen werden - idealerweise sogar mehr, als sie selbst verbrauchen können. Blockheizkraftwerke, Solarthermie, Umweltwärme wie zum Beispiel Erdwärme und Photovoltaik-Anlagen oder Brennstoffzellen, sind heute noch die Ausnahme bei der Errichtung neuer Wohn- und Arbeitsviertel. Doch um die formulierten Ziele des Pariser Klimaabkommens und vieler weiterer Vorhaben in die Realität zu übersetzen, wird Grünes Wohnen zum Standard werden müssen. Das gilt auch für die Bereiche Mobilität, Wasser, Abfall und Kommunikation. Fahrzeugpool statt eigenem Auto, Dach- und Fassaden-Begrünung zur gezielten Beeinflussung des Mikro-Klimas, Elektromobilität statt Verbrennungsmotor, konsequente Abwärmenutzung aus dem Kanalsystem, dem benachbarten Schwimmbad, Rechenzentrum, oder einer anderen vorhandenen Abwärmequelle, Smart-Meter und andere intelligente Technik für die optimale Energie-Effizienz - das sind Voraussetzungen für Städte, die auch in Zukunft noch lebenswert sein wollen.

Grünes Wohnen entwickeln mit NEW

Ein Beispiel für die zukunftsfähige Gestaltung von Gebäuden und Vierteln ist das NEW Blauhaus in Mönchengladbach auf dem Campus der Hochschule Niederrhein. Der 4.000 Quadratmeter große Gebäudekomplex generiert seine Energie durch über 300 Photovoltaik-Module. Das mehrfach preisgekrönte Projekt nutzt unter anderem Wärmepumpe und Eisspeicher für das innovative Temperieren des Gebäudes. Damit bietet das Blauhaus wertvolle Einblicke in den aktuellen Stand smarter Gebäudetechnik und in die Zukunft städtischer Entwicklung rund ums Thema "Grünes Wohnen". Die NEW AG, Eigentümerin des NEW Blauhaus bietet mittlerweile weit mehr als ein klassisches Versorgungs- und Verkehrsunternehmen. Die Expertinnen und Experten der NEW Smart City und Avacon-Tochter Stadtentfalter beraten zum Beispiel bundesweit kompetent Projektentwickler, Kommunen und Städteplaner auf dem Weg zu autarken Quartieren, die Ressourcen schonen und neueste Technologien für mehr Sparsamkeit, Sicherheit und Komfort einsetzen wollen. Der interdisziplinäre Ansatz von Stadtentfalter umfasst dabei die vollen 360 Grad der Quartiersentwicklung - von der Versorgung bis zur Entsorgung und von der intelligenten Immobilie bis zur intelligenten Mobilität.

Der Stadtenfalter, ein Joint-Venture der Energiedienstleister NEW Smart City und Avacon, berät Unternehmen und Kommunen bundesweit bei der Entwicklung intelligenter Stadtviertel. Die komplette Unabhängigkeit von Energienetzen gehört zu den Zielen künftiger Quartiere. Der Stadtentfalter unterstützt kompetent auf dem Weg zum autarken Stadtviertel der Zukunft.