Hypnose coach Hypnose-Coach werden: Mit welcher Ausbildung gelingt der Weg in die Selbstständigkeit?

© Die Potenzialwecker
Hypnose kann Leben verändern. Wer sie richtig anwendet, hilft Menschen beispielsweise dabei, Ängste, Blockaden oder Traumata loszuwerden. Doch wie wird man zum Hypnose-Coach? Was muss man lernen und wie lange dauert es? Ein Hypnose-Coach aus Mecklenburg-Vorpommern verspricht, Menschen in nur fünf Tagen zu Hypnose-Experten auszubilden. Kann das wirklich funktionieren? Was dahintersteckt, verrät dieser Artikel.

Welche Arten von Hypnose gibt es?

"Thomas, mach Sitz und gib Pfote!" So oder so ähnlich stellen sich viele eine Hypnose vor: Menschen werden zu "willenlosen Zombies", die aufs Wort gehorchen. Hier spricht man von der sogenannten Showhypnose, die meist auf großen Bühnen oder im Fernsehen stattfindet. Doch das ist nur ein Anwendungsgebiet. Denn Hypnose kann auch für Coachingzwecke oder als Therapieform eingesetzt werden – und hat nichts mit "willenlosen Zombies" zu tun.

Experten unterscheiden dabei zwischen zwei Kategorien: der suggestiven und der regressiven Hypnose. Bei der suggestiven Hypnosetherapie geht es hauptsächlich darum, mittels positiver Botschaften neues Verhalten zu bewirken beziehungsweise negative Emotionen, wie zum Beispiel Angst, zu überspielen. Allerdings bleibt der Auslöser für das bisherige Verhalten erhalten. Die suggestive Hypnose wirkt deshalb meistens entweder nur für einen bestimmten Zeitraum oder gar nicht, so Gereon Jörn. Der erfolgreiche Speaker, Trainer und erfahrene Hypnose-Coach ist in Deutschland auch als "Potenzialwecker" bekannt.

Neben der suggestiven Hypnose gibt es noch die regressive Hypnose. Diese wird auch aufdeckende oder rückführende Hypnose genannt. Dabei hat Hypnose-Coach Gereon Jörn die "AUA-Technik" entwickelt: "Hast du Aua, brauchst du die AUA-Technik (Auswirkung, Ursache, Auslöser)." Während die meisten regressiven Hypnosen in der Ursache arbeiten, hat Gereon Jörn einen Weg gefunden, den Auslöser hinter der Ursache zu finden und zu heilen – und das in nur einem Coaching. So ist die sogenannte Potenzialwecker-Hypnose entstanden.

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Wer kann Hypnose-Coach werden?

Gereon Jörn möchte das Wissen, das hinter der Potenzialwecker-Hypnose steckt, weitergeben. Denn der Hypnose-Coach hat eine Vision: In Deutschland sollen keine Psychologen und Psychiater mehr benötigt werden, die Menschen heilen, weil sie falsch erzogen und geprägt worden sind.

Die Präsenzausbildung zum Erlernen der Potenzialwecker-Hypnose findet an fünf Tagen in Güstrow statt. Während dieser Zeit wird mittels Praxisübungen jeder Teilnehmer in die Lage versetzt, professionelle Hypnose-Coachings zu geben. Bereits am vierten und fünften Tag behandelt jeder Teilnehmer einen echten Menschen mit einem echten Thema. Das kann zum Beispiel die Überwindung von Ängsten, negativen Glaubenssätzen oder Schmerzen, Trauerarbeit, Vergebungsarbeit mit sich selbst und anderen oder die Überwindung von negativen Verhaltensweisen wie etwa Rauchen sein.

Doch wer kommt für die Ausbildung überhaupt infrage? Grundsätzlich können sich alle Menschen für die Ausbildung bewerben, die anderen Menschen helfen wollen – und möglicherweise mit den bisherigen Methoden nicht weitergekommen sind.

Gerade für Heilpraktiker, Psychotherapeuten, Psychologen, Coaches, Berater, Ärzte oder Physiotherapeuten kann die Ausbildung zum Hypnose-Coach sinnvoll sein. Denn Hypnose-Coaches oder Hypnose-Therapeuten, die die Potenzialwecker-Hypnose praktizieren, können Menschen an nur einem Präsenztermin helfen, ein neues Leben zu beginnen. Sie sind in der Lage, die "angezogene Handbremse" im Unterbewusstsein zu lösen. Keine langwierigen Wege, keine langen Prozesse, keine langen Therapien, sondern sofortige Linderung - das verspricht der Experte und Entwickler hinter der Potenzialwecker-Hypnose Gereon Jörn.

Was bekommt jeder Teilnehmer nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung erhält jeder Teilnehmer Impulse für die Vermarktung. Für eine bessere Sichtbarkeit beispielsweise werden die neuen Coaches auf Wunsch im Hypnose-Coach-Verzeichnis gelistet.

Neben mehreren Zertifikaten für verschiedene Spezialbereiche der Hypnose sowie der Berechtigung zum Tragen eines Qualitätssiegels bekommen die Teilnehmer weiterhin die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen der ausgebildeten Coaches auszutauschen. Außerdem wird ein permanenter Zugang zur Wissensbibliothek, sprich zu den Onlinekursen, gewährleistet.
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