Implantatentzündung Wie Zahnärzte eine Implantatentzündung behandeln können

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Liegt eine Implantatentzündung vor, so kann es wie auch bei echten Zähnen zu einer Gefährdung der Mundgesundheit und im schlimmsten Fall durch irreparablen Knochenrückgang zum Verlust des betroffenen Zahns führen. Entscheidend ist es, sich möglichst frühzeitig von einem Spezialisten behandeln zu lassen.

Ursachen für eine Implantatentzündung

Ein hochwertiges, von einem Experten eingesetztes Implantat kann durchaus ein Leben lang halten. Den größten Gefährdungsfaktor stellt eine Entzündung des Implantatbettes dar. Diese, medizinisch als Periimplantitis bezeichnet, stellt sich in der Regel durch eine mangelnde Mundhygiene ein: Kümmert sich der Patient nicht täglich um eine umfassende Zahnpflege, nimmt er darüber hinaus nicht regelmäßig Kontrolltermine und das Angebot der professionellen Zahnreinigung bei seinem Zahnarzt wahr, so kann sich durch Plaquebildung eine Entzündung im Implantatbereich bilden. Eine weitere Ursache bildet die chronische Überlastung des Implantatbettes, etwa durch Bruxismus. Liegt ein Behandlungsfehler des Implantologen vor, sind die Probleme schon vorprogrammiert und der Betroffene kann kaum etwas gegen die Ansiedlung von Bakterien in den Hohlräumen unternehmen.

Eine Implantatentzündung kann über einen längeren Zeitraum unbemerkt bleiben. Spätestens dann, wenn sich Rötungen, Schwellungen oder gar Blutungen und Eiterungen ergeben und sich das Zahnfleisch zurückbildet, sollte ein Spezialist für die Periimplantitis-Therapie konsultiert werden. Denn wenn die Entzündung nicht rechtzeitig behandelt wird, bildet sich der betroffene Knochen zurück und die künstliche Zahnwurzel verliert ihren Halt. Dies bedeutet für den Patienten in erster Linie eine gesundheitliche Belastung, ist aber auch mit zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden.

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Der Praxisverbund SmartDent in Duisburg ist unter anderem auf die Behandlung von Implantatentzündungen spezialisiert. Nach einer umfassenden Untersuchung und zuverlässigen Ermittlung des Schweregrads der Periimplantitis wird das entzündete Gewebe entfernt. Im Anschluss erfolgt eine gründliche Reinigung des Implantats durch Glättung (Scaling), Pulverstrahl, spezielle Lösungen oder Lasertechnik.

Je nach Befund entscheidet sich der behandelnde Spezialist, die künstliche Zahnwurzel durch Knochenaufbau oder eine Schleimhautverpflanzung zu retten, die das Implantatbett vor der erneuten Ansiedelung von Bakterien schützt. Dank des im Praxisverbund vorhandenen zahnmedizinischen Know-hows und der individuell optimierten Therapien stehen die Chancen gut, den Verlust des Implantats zu vermeiden.

Der Praxisverbund SmartDent

Bei SmartDent handelt es sich um einen Praxisverbund, der an den Standorten Duisburg-Nord, Duisburg-Mitte, Essen und im niederländischen Roermond vertreten ist. Patienten profitieren vom breit gefächerten Behandlungsspektrum der modernen Zahnmedizin. Neben der maßgeschneiderten Therapie von Implantatentzündungen sind die Praxisteams auf die Behandlung von Entzündungen an Zahnwurzeln und Zahnfleisch, auf konservierende und restaurative Zahnheilkunde, Zahnchirurgie, Kiefergelenksbehandlungen, ästhetische Zahnheilkunde, Prophylaxe sowie Zahnmedizin für Kinder spezialisiert. Die moderne Praxisausstattung, die Verwendung hochwertiger, möglichst biokompatibler Materialien und die Zusammenarbeit mit deutschen Meisterzahnlaboren bilden die Grundlage für die hohe Patientenzufriedenheit und die langfristigen Behandlungserfolge.