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Interkulturelle Kommunikation Studium

Interkulturelle Kommunikation - wie sich im Studium Kompetenzen vertiefen lassen

Viele junge Menschen zieht es nach dem Abitur ins Ausland - ob für Work & Travel, Freiwilligenarbeit oder ein Praktikum. Lässt einen die Begeisterung für fremde Kulturen sowie für internationale und interkulturelle Fragen nach der Rückkehr nicht mehr los und möchte man in solchen Kontexten später arbeiten, bietet es sich an, seine Kompetenzen im Bereich Interkulturelle Kommunikation im Rahmen eines Studiums auszubauen. Genau das verspricht der internationale Bachelor-Studiengang "Sozialwissenschaften: Migration und Integration" der Katholischen Hochschule Mainz.

Kultur & Wissen

Die Themen Migration und Integration sind aktuell

Seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 haben die gesellschaftspolitischen Themen Migration und Integration in Deutschland wieder an Bedeutung gewonnen. 2019 wurden 165.938 Asylanträge gestellt. Die meisten der Asylbewerber kamen aus Syrien. 2016 waren es noch mehr als viermal so viele. Doch auch vorher war Deutschland bereits ein beliebtes Einwanderungsland für Arbeitsmigranten und Spätaussiedler. So hat fast jedes fünfte Kind in Deutschland ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. Viele junge Leute sind somit in kultureller Vielfalt aufgewachsen und haben Migration und Integration im eigenen Umfeld miterlebt. Genau sie sind es auch, die sich für den Wandel in der Gesellschaft interessieren und diesen aktiv mitgestalten möchten - sei es in der Politik, in Wirtschaft und Verwaltung, in Kultur und Medien oder im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen. Die dafür notwendigen Kompetenzen vermittelt ein praxisorientierter internationaler Bachelor-Studiengang an der Katholischen Hochschule Mainz, der in seiner Art deutschlandweit einzigartig ist.

Interkulturelle Kommunikation im Studium erlernen

Im zum Wintersemester 2016/2017 gestarteten Bachelor-Studiengang "Sozialwissenschaften: Migration und Integration" lernen die Studierenden, das gesellschaftliche Zusammenleben und das Themenfeld Migration und Integration aus verschiedenen Blickwinkeln zu analysieren und zu verstehen. Neben politischem und wirtschaftlichem Wissen werden auch soziologische und pädagogische Ansätze dafür genutzt. Zudem beschäftigen sie sich mit allen Arten von Migration (Zu- und Abwanderung) und nicht nur mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik. Die insgesamt 17 Module setzen sich aus verschiedenen Vorlesungen und Seminaren, Arbeitsgruppen und Übungen zusammen und schließen jeweils mit einer studienbegleitenden Prüfung ab.

In allen Phasen des Studiums spielt der Aufbau von Praxiserfahrung eine große Rolle. Die Hochschule unterstützt die Studierenden in den ersten beiden Jahren dabei, parallel zum Studium praktische Erfahrungen in ihrem potenziellen Berufsfeld zu sammeln. Für die letzten beiden Studiensemester ist ein einjähriger Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule vorgesehen, wobei ein Studiensemester in Form eines Auslandspraktikums absolviert werden kann. Zudem führen die Studierenden im letzten Jahr in Kooperation mit Praxiseinrichtungen ein Entwicklungs- oder Evaluationsprojekt durch.

Die internationale Ausrichtung des Studiums zeigt sich nicht nur in der Berücksichtigung internationaler Perspektiven bei den Studieninhalten. Die Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch und Englisch statt. Zusätzlich wird im Laufe der ersten vier Semester eine dritte Fremdsprache erworben, die während des Auslandsaufenthaltes angewendet werden kann. Französisch, Spanisch und Arabisch werden an der KH Mainz unterrichtet. Für weitere Sprachen wird mit anderen Hochschulen kooperiert.

Welche Voraussetzungen müssen Studierende mitbringen?

Neben den üblichen Hochschulzugangs-
voraussetzungen brauchen die Bewerber gute Englisch- und Deutschkenntnisse (für Zugewanderte) in Wort und Schrift (B2-Niveau). Vor allem aber sind Neugier auf (fremde) Menschen und Kulturen sowie ein Gespür für gesellschaftliche Verantwortung gefragt. Auslandserfahrungen sind nicht zwingend erforderlich, können aber dabei helfen, einen der 30 Studienplätze pro Jahrgang zu ergattern. Hauptausschlaggebend ist aber die Note der Hochschulzugangsberechtigung. Der Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester. Studiengebühren fallen nicht an.

Der Bachelorstudiengang "Sozialwissenschaften: Migration und Integration" befähigt die Absolventen dazu, migrations- und integrationsspezifische Aufgabenstellungen in verschiedenen Bereichen verantwortungsvoll und qualifiziert zu erledigen. Neben NGOs wäre auch eine Beschäftigung bei internationalen Unternehmen, EU, UN oder OPEC sowie in öffentlichen Verwaltungen in Stadt und Land möglich. Denn sie alle brauchen "Querköpfe", die anders und unbequem denken können. Die Konfession spielt beim Studium keine Rolle.

 
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