Klimaschutz als bürgerschaftliches Engagement – Der Weg zur CO2-Ersparnis Klimaschutz als bürgerschaftliches Engagement - der Weg zur CO2-Ersparnis

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Als Mitglied von Deutschlands größter Energiegenossenschaft die Energiewende vorantreiben: Klimaschutz als bürgerschaftliches Engagement - der Weg zur CO2-Ersparnis.

Der individuelle Beitrag zur Gestaltung der Energiezukunft

Viele Jahre lag die Energieerzeugung in der Hand monopolartiger Konzerne, die in zentralen Großkraftwerken aus Kohle, Gas und atomarem Material Strom erzeugten. Die sogenannte Energiewende, die zuerst einen Ausstieg aus der unsicheren Atomenergie möglich machen sollte, peilt nun höhere Ziele an. Nun wird eine CO2-neutrale klimaschützende Energiezukunft angestrebt. Die Initiative zu diesem Schritt ging von kleinen dezentral organisierten Pionieren aus. Diese Pioniere der nachhaltigen Energieerzeugung, die die Ressourcen der Natur wie Wasser, Sonne oder Wind zu nutzen wissen, haben sich oft aus Bürgerbewegungen heraus gebildet. Um die Energiewende weiter voranzubringen, ist eine Stärkung der Akteure der Erneuerbaren Energien wichtig. Der Umstieg auf echten Ökostrom ist dafür ebenso einfach wie wirkungsvoll - besonders dann, wenn es sich um Windstrom direkt vom Produzenten handelt. Denn für den Klimaschutz ist es entscheidend, woher und von wem der Strom kommt.

Das Engagement der Jugend für konsequenten Klimaschutz wird oft als eine Art Kampf der Generationen dargestellt. Wenn man sich jedoch die Akteure der Erneuerbaren Energien anschaut, sind es oft die Eltern und Großeltern, die sich mit ihrem Engagement und Geld für den konkreten Ausbau der Erneuerbaren Energien eingesetzt haben - beispielsweise durch Gründung einer Energiegenossenschaft. Diese Generation übergibt ihren Kindern und Enkeln nun nicht nur ein funktionierendes System einer dezentralen und bürgerschaftlich initiierten und unterstützten Energiewirtschaft. Oft wird das investierte Kapital vererbt und kann so weiterhin den Ausbau der grünen Energieerzeugung ermöglichen. Somit überträgt die ältere, klimabewusste Generation der jüngeren Generation eine neue Verantwortlichkeit und mitunter auch eine nachhaltige Rendite.

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Klimaschutz als bürgerschaftliches Engagement - der Weg zur CO2-Ersparnis führt im Optimalfall über Ökostrom direkt vom Erzeuger

Prokon-Firmensitz in Itzehoe mit PV-Dach
Foto: Jacques Tarnero
Die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen und sich zum Beispiel über eine genossenschaftlich strukturierte Organisation weitab der großen Stromkonzerne direkt an einer nachhaltigen Energieproduktion zu beteiligen, ist aktiver und eigenverantwortlich betriebener Klimaschutz. Eine tragfähige Energiezukunft ist als gesamtgesellschaftliche Herausforderung realisierbar, wenn sich alle Beteiligten wie Bürger, Politik und Unternehmen Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben und entsprechend wirtschaftlich, innovativ und bürgernah handeln. Die Verankerung der Energiewende direkt bei den Bürgern steigert auch die Akzeptanz bei Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Seit über 25 Jahren zeichnet sich Prokon durch Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Produktion und des Vertriebs von Ökostrom aus. Bei der Windparkplanung steht die regionale Wertschöpfung im Fokus, sodass insgesamt auch wirtschaftlich nachhaltige Strukturen etabliert werden können. Prokon entwickelt dafür eigene Windparks und solche, die unter verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung entstehen. Mittlerweile bilden bereits rund 40.000 Menschen diese leistungsfähige Genossenschaft in Bürgerhand, rund 30.000 Kunden werden bundesweit mit echtem Ökostrom - direkt vom Erzeuger - beliefert.

Strombezieher, die auch in eine Genossenschaftsmitgliedschaft investieren, werden als Miteigentümer zu ihrem eigenen Stromversorger. Und damit lässt sich der eigene CO2-Fußabdruck nicht nur über den Bezug von CO2-freiem Strom, sondern auch durch den Ausbau der grünen Produktionsinfrastruktur deutlich verkleinern. Prokon visualisiert diesen Effekt über einen eigenen Rechner, mit dem man seine CO2-Einsparung sowohl für den Stromverbrauch als auch für den Impact seines Investments in die Genossenschaft ermitteln kann. Dies ist möglich, weil bei Prokon die gesamte Wertschöpfungskette rund um Wind- und Solarstrom in einer Hand liegt: Prokon ist zugleich Ökostromanbieter, Ökostromproduzent, Energiegenossenschaft und Projektentwickler Dieses erfolgreiche Konzept kommt dem Bedürfnis vieler Menschen entgegen, sich auf einfache und transparente Weise am Umstieg auf nachhaltige Energieversorgung zu beteiligen und sogar selbst zum Produzenten von Ökostrom zu werden.

Klimaschutz durch aktive Beteiligung, Mitsprache und Initiative

Eine weitere Beispielrechnung verdeutlicht, was die bei Prokon engagierten Bürger für die Energiewende leisten: Wenn sich 1.500 Mitglieder mit 1.000 Euro beteiligen, kann eine weitere Windenergieanlage gebaut werden, die dann pro Jahr 6.000 Tonnen CO2 einsparen wird. Das sind vier Tonnen CO2 pro Kopf/ pro Jahr. Mit einer finanziellen Beteiligung an der Prokon eG ergibt sich sogar ein Profit in Form einer kleinen Dividende - das eigene Geld vermehrt sich ein wenig und bewegt ganz viel in Richtung Energiewende.

Prokon betreibt allein in Deutschland schon 55 Windparks, zusammen mit Windkraftanlagen in Polen und Finnland ergibt das jährlich rund 1,28 Gigawattstunden reinen Ökostrom. Beliefert werden eigene Kunden und Investoren ebenso wie andere Ökostrom-Anbieter.