Krankenversicherung für Beamtenanwärter Krankenversicherung für Beamtenanwärter mit Beihilfeanspruch finden

© Nadine Winzer
Nicht nur Beamte, sondern auch angehende Beamte haben Anspruch auf Beihilfe und die Möglichkeit, sich frei für eine Krankenversicherung zu entscheiden. Damit steht ihnen der Zugang zur privaten Krankenversicherung offen. Eine Krankenversicherung für Beamtenanwärter sollte dem noch geringen Einkommen gerecht werden und dennoch alle Leistungen beinhalten.

Beihilfekonforme Tarife frühzeitig abschließen

Zum Start der Beamtenlaufbahn sind einige Dinge zu berücksichtigen. Während Soldaten, bestimmte Polizisten, Grenzschutzbeamte und vereinzelt Berufsfeuerwehrleute über die freie Heilfürsorge abgesichert sind, sind alle anderen Beamten über ihren jeweiligen Dienstherrn wie den Bund oder das Bundesland zum Teil abgesichert. Ihr Dienstherr ist dafür verantwortlich, dass seine Beamten in eigenen Behandlungseinrichtungen und über eigene Ärzte behandelt werden. Jedoch sind die Leistungen dieser Heilfürsorge in manchen Fällen mit dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichbar. Damit bleiben ihnen Privatbehandlungen verwehrt.

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst geht die Heilfürsorge in der Regel in den Beihilfeanspruch über. Schon während der Dienstzeit besteht die Pflicht zum Abschluss einer gesetzlichen Pflegeversicherung, nicht jedoch die Pflicht zum Abschluss einer Anwartschaftsversicherung mit einem Tarif, der beihilfekonforme Leistungen beinhaltet. Das wird allerdings von einigen Experten empfohlen, um auch während der Anwartschaftszeit von einem privaten Versicherungsschutz profitieren zu können. Dieser sollte im Anschluss nahtlos in einen regulären Tarif für Beihilfeberechtigte übergehen.

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Unterschiedliche Regelungen zur Beihilfe erfordern Beratung

Über die Beihilfe wird geregelt, dass sich der Dienstherr bei Krankheit, Geburt oder im Todesfall an den Kosten beteiligt. Damit werden Rechnungen der privaten Krankenkassen in der Regel bis zu 100 Prozent abgedeckt. Eine Überschreitung durch die Beihilfeleistungen darf laut Bereicherungsverbot nicht erfolgen. Ebenso haben die eigenen Kinder sowie der Ehepartner einen Anspruch auf Beihilfe. Das betrifft die Krankenvollversicherung sowie die Pflegepflichtversicherung.

Eine entsprechende Krankenversicherung für Beamtenanwärter kann beispielsweise über Beamten-Versicherungsvermittlung.de gefunden werden. Dabei kann eine Beratung hilfreich sein, um das jeweils passende Angebot zu finden. Denn die Verordnungen sind von Bundesland zu Bundesland teils sehr unterschiedlich geregelt. Mit den Tarifen erhalten bereits Beamtenanwärter die Leistungen aus der privaten Krankenvollversicherung, zu denen beispielsweise bei Krankheit eine freie Zahnarzt-, Arzt- und Krankenhauswahl mit einer Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie Chefarztbehandlungen zählen können.

Kostengünstige Krankenversicherung für Beamtenanwärter

Beamtenanwärter verdienen vergleichsweise wenig Geld und dennoch benötigen sie den vollen Schutz der Krankenversicherung sowie einer Pflegeversicherung. Dementsprechend bedarf es eines Tarifs, der während der Anwartschaftszeit zu günstigen Konditionen abgeschlossen werden kann. Zugleich muss der Tarif den Beihilfeanspruch berücksichtigen, um entsprechend die bestmöglichen Leistungen erhalten zu können.

Über Beamten-Versicherungsvermittlung.de werden entsprechende Tarife mit dem vollständigen Versicherungsschutz bereits ab einem monatlichen Beitrag in Höhe von 48 Euro inklusive Pflegeversicherung angeboten, wobei eine vierjährige Beitragsgarantie für Anwärter vorgesehen ist. Die Krankenversicherung für Beamtenanwärter berücksichtigt den Beihilfeanspruch und beinhaltet unter anderem Leistungen wie Krankenhaustagegeld, die Übernahme aller anerkannten und verordneten Medikamente sowie die Zahnversorgung wie Zahnbehandlungen und Zahnersatz im vollem Umfang. Zugleich werden Behandlungen durch Heilpraktiker und Naturheilärzte sowie unbegrenzte psychotherapeutische Behandlungen übernommen. Die Vorlage von Heil- und Kostenplänen ist für eine Kostenübernahme nicht erforderlich.