Krypto Visionär Die Top-10 der Krypto-Visionäre

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Kryptowährungen sind abhängig von den Ideen großer Visionäre. Warum das so ist, verdeutlicht folgendes Beispiel sehr gut: Im Jahr 2010 konnte der Programmierer Laszlo Heinitz für 10.000 Bitcoins gerade einmal zwei Pizzen kaufen. Mittlerweile kann man mit dieser Menge circa ein Dutzend Villen erwerben, denn jetzt ist diese Bitcoin-Anzahl rund 300.000.000 Dollar wert. Im Jahr 2010 schien es ein zweifelhaftes Unterfangen zu sein, Geld für den Kauf von Bitcoins auszugeben: Konservative Meinungsvertreter bestanden darauf, dass es sich um eine Fiktion handele, die sehr schnell verschwinden würde. Gewinner waren aber wie immer diejenigen, die "in die Zukunft schauen" konnten und fest an den Erfolg der Kryptowährungen glaubten. In der folgenden Liste werden zehn Visionäre des Kryptomarktes vorgestellt.
Bust of Satoshi Nakamoto
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Satoshi Nakamoto

Es handelt sich hier um den legendären, mysteriösen Programmierer, der das Bitcoin-Protokoll entwickelt hat. Um aus dem Nichts ein neues Währungskonzept zu schaffen, muss man ein wahrer Visionär sein. Satoshi Nakamoto ist ein Pseudonym, der wahre Name des Schöpfers oder der Gruppe von Schöpfern des Bitcoins, bleibt unbekannt, daher können wir nur vermuten, wie Satoshi Nakamoto von seiner Erfindung profitiert hat.

Elon Musk

Elon Musk gilt in dieser Branche zurecht als Meinungsführer: Seine Projekte helfen vielen Menschen dabei, einer Zukunft näherzukommen, in der Weltraumtourismus oder Reisen zum Mars auf der Tagesordnung stehen. Musks Projekte ziehen immer viel Aufmerksamkeit auf sich und Musk selbst ist ständig Thema in den Nachrichten. Als eines der ersten Unternehmen, begann Elon Musks Tesla, in Bitcoin zu investieren. Jetzt reicht ein Tweet von Musk aus, um die Rate einer bestimmten Kryptowährung zum Absturz zu bringen oder deutlich zu erhöhen, wie es bei Dogecoin der Fall war.

Vitaly Buterin

Damit eine Kryptowährung kolossale Gewinne bringt, wird zunächst eine Person benötigt, die daran glaubt und sich an ihrer Entwicklung beteiligt. Vitaly Buterin wurde zu einer solchen Person für die Kryptowährung Ethereum, einer der berühmtesten Altcoins mit einer so großen Marktkapitalisierung, dass sie mit Bitcoin konkurrieren kann.
Brian Armstrong
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Brian Armstrong

Während eines sogenannten Goldrausches kann derjenige, der am meisten Gold abgebaut hat zum Milliardär werden, ein anderer hingegen, kann seine letzten Ersparnisse verlieren, indem er die falsche Mine wählt... Doch wer Werkzeuge für den Goldbergbau verkauft, wird garantiert reich. Armstrong argumentierte zu Recht, dass dies auch für Kryptowährungen gelte: Bereits 2012 gründete er die Coinbase-Plattform, die sich zu einer wichtigen Kryptowährungsbörse für die USA entwickelt hat. 2021 ging Coinbase an die New Yorker Börse und dies mit großem Erfolg.

Tyler und Cameron Winklevoss

Lange Zeit waren die Winklevoss-Brüder nur als Geschäftspartner von Zuckerberg bekannt, denen Zuckerberg angeblich die Auszahlung von Gewinnen verweigert hat. Daraufhin reichten die Winklevoss Klage gegen Zuckerberg wegen "Ideendiebstahl zur Schaffung eines Sozialen Netzwerks" ein – und erhielten nach Einigung der Parteien eine Entschädigung von 65 Millionen US-Dollar, hauptsächlich in Form von Wertpapieren. Das Geld, das die Winklevoss bekamen, haben sie weitestgehend in Bitcoin investiert. Anfangs sorgte eine solche Investition für Gelächter, aber die Brüder haben ihr Vermögen – trotz aller Höhen und Tiefen des Kryptowährungskurses – weiter in Bitcoin behalten. Man stelle sich vor, wie viel Gewinn sie im Endeffekt aus ihren Investitionen erzielt haben, als schließlich der Boom der Kryptowährung einsetzte.
Alex Reinhardt
Alex Reinhardt

Alex Reinhardt stammt aus einer Einwandererfamilie. Er kam im Alter von 15 Jahren nach Deutschland und musste sich der Armut stellen: Second-hand-Kleidung und eine Packung Nudeln für die ganze Familie. Um sich an das neue Land zu gewöhnen und die Schule erfolgreich abzuschließen, musste er mit hoher Intensität in wenigen Monaten Deutsch lernen. Dies gelang ihm mit Erfolg und im Anschluss an die Schulzeit wurde Alex Reinhardt an einer der besten Universitäten Deutschlands aufgenommen. Eine Zeit lang war Alex damit beschäftigt, Start-ups zu gründen und zu entwickeln, bis er von seinen damaligen Partnern betrogen wurde. Es waren Kryptowährungen und sein langjähriger Traum, ein eigenes Projekt auf deren Basis zu starten, die ihn vor Insolvenz und neuer Armut bewahren sollten. Jetzt ist Alex ein erfolgreicher Geschäftsmann, Venture-Investor, Serienunternehmer und einer der Leader des Krypto-Marktes.

Matthew Mellon

Matthew Mallon war der Erbe eines soliden Vermögens und als er anfing, in Kryptowährungen zu investieren, sah seine Umgebung dies als launisches Spiel eines Sohnes wohlhabender Eltern an. Freunde drängten Mellon, riskante Investitionen aufzugeben, woraufhin er einige seiner ursprünglichen Anschaffungen verkaufte. Am Ende investierte Mellon jedoch in eine neue, damals unbekannte Kryptowährung XRP (Ripple) und verdiente damit gutes Geld.

Nathaniel Popper

Nathaniel Popper ist Journalist der New York Times, der eine der ersten Monographien über Bitcoin veröffentlicht hat. Für das Buch interviewte er die ersten Bitcoin-Investoren, die Besitzer großer Banken und den Mann, der sich als Schöpfer des Bitcoins vorstellte – Satoshi Nakamoto. Popper glaubt, dass Bitcoin die Ansichten zum Thema Geld verändert – und damit auch das Leben vieler Menschen.

Michael Novogratz

Novogratz ist seit Langem als erfolgreicher Investmentfonds-Manager tätig und wurde 2007 sogar in die Forbes-Milliardärsliste aufgenommen. Er war einer der ersten, der in Kryptowährungen investierte. Novogratz glaubt zwar, dass auf dem Kryptowährungsmarkt eine "Blase im Entstehen ist, die platzen müsse, sieht aber in einer solchen Blase keine Gefahr, sondern eine Chance, Geld zu verdienen.

Der "Zeitreisende" Luka_Magnotta

Im Jahr 2013 veröffentlichte der Reddit-Nutzer Luka_Magnotta einen Beitrag, in dem er das kolossale Wachstum von Bitcoin vorhersagte: So sollte laut ihm der Kryptowährungskurs im Jahr 2015 bereits die Tausender-Marke pro Bitcoin erreichen. Diese Vorhersage hat sich allerdings nicht bewahrheitet. Bis 2017 sollte dann die Marke von Zehntausend-Dollar geknackt werden – und dies geschah tatsächlich. Der "Zeitreisende" zeichnete außerdem ein düsteres Bild der Zukunft von Bitcoin und forderte die Menschen auf, die Kryptowährung aufzugeben, um eine drohende Apokalypse zu verhindern.