Mangelernährung Symptome Mangelernährung: Symptome erkennen und richtig handeln

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Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes leiden allein in deutschen Krankenhäusern rund 25 Prozent der Patienten unter Mangelernährung oder sind zumindest von ihr bedroht. Zeigen sich durch Mangelernährung Symptome, ist richtiges Handeln wichtig, um die Lebensqualität zu sichern. Trinknahrung kann zusätzlich zu normaler Ernährung eine ergänzende Lösung sein.

Das Thema Mangelernährung

Knochige Hände, ein eingefallenes Gesicht oder zu weite Kleidung können auf einen ungewollten Gewichtsverlust durch Mangelernährung hinweisen

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Mangelernährung ist ein Thema, das nicht nur Senioren in Deutschland betreffen kann. Auch jüngere Menschen können aus ganz unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten bei der täglichen Ernährung haben. Hierbei können sich verschiedene Symptome zeigen. Anfangs macht sich eine Mangelernährung möglicherweise mit Symptomen wie fehlendem Antrieb, leichter Ermüdung und Appetitlosigkeit bemerkbar. Dies kann zu einem ungewollten Gewichtsverlust führen, der den Körper und seine Reserven massiv schwächt. Versorgungslücken im Bereich der Makro- und Mikronährstoffe führen zu sehr unterschiedlichen Beschwerden. Diese können unter anderem das Nervensystem, die Haut, das Haar, die Muskulatur und auch das Immunsystem betreffen. Ebenfalls möglich sind Sehstörungen als Folge eines Mangels an Vitamin A.

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Qualitative und quantitative Lücken

Die zusätzliche Zufuhr von Energie und Nährstoffen (Vitamine und Proteine sowie Mineralstoffe) mit medizinischer Trinknahrung ist eine nachgewiesen wirksame Maßnahme bei Mangelernährung

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Bei der Mangelernährung gibt es einen Unterschied zwischen der qualitativen und der quantitativen Form. Bei der quantitativen Mangelernährung wird zu wenig Energie aus Lebensmitteln aufgenommen, was stets zu einer Gewichtsabnahme führt. Zudem sorgt das zu geringe Speisenangebot häufig für Mangel an essentiellen Nährstoffen wie Vitaminen, Proteinen und wertvollen Fettsäuren.

Die qualitative Mangelernährung dagegen ist nicht zwingend mit Gewichtsreduktion verbunden, sondern kann sogar bei übergewichtigen oder adipösen Menschen vorkommen. Hier mangelt es bei der Speisenauswahl an einer ausgewogenen Nährstoffverteilung, wobei die Energiedichte durchaus hoch sein kann. So kann es trotz des befriedigten Energiebedarfs zu latenten oder auch manifesten Nährstoffmangelzuständen hinsichtlich einzelner oder mehrerer essentieller Nährstoffe kommen.

Mangelernährung: Symptome ernst nehmen

Mangelernährung ist häufig ein schleichender Prozess. Erste Anzeichen können körperliche Schwäche, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit sein

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Müdigkeit, rissige Mundwinkel, trockene Haut oder auch Blässe: Offenbart eine Mangelernährung ihre Symptome, denken viele Betroffene zunächst nicht an ihre Nahrung als Ursache. Bei näherer Betrachtung und oft auch einer Blutuntersuchung zeigt sich dann jedoch, dass an der qualitativen und oft auch quantitativen Aufnahme gearbeitet werden muss. Medizinische Trinknahrung steht hier als mögliche Lösung zur Verfügung, denn sie stellt dank flüssiger Form ein leicht konsumierbares Lebensmittel dar, das einen hohen Energiegehalt und eine hohe Nährstoffdichte bietet. Somit lässt sich sowohl einer qualitativen als auch einer quantitativen Mangelernährung entgegenwirken.