Novum Verlag kritik novum Verlag: Die Kritik auf dem Prüfstand

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Wer als Autor in der Literaturbranche Fuß fassen will, hat heute unzählige Möglichkeiten abseits der klassischen Verlagspfade. Welcher Weg der richtige ist, ist jedoch nicht immer klar und sorgt gerade unter Neuautoren für unzählige, kontrovers geführte Debatten. Vor allem neue Konzepte stoßen häufig auf Skepsis. Doch verdienen solche Publisher wie etwa der novum Verlag Kritik oder sind sie ganz im Gegenteil die erste Adresse für Autorenneulinge?

Neuautoren haben einen schweren Stand

Einen Verlag zu finden, ist für Neuautoren keine leichte Aufgabe
Alle Autoren haben den Traum, ihr Werk einmal in gedruckter Form in den eigenen Händen zu halten. Doch nur die wenigsten schaffen es, einen klassischen Verlag für ihr Manuskript zu begeistern. Die Qualität der Manuskripte spielt dabei nicht einmal eine entscheidende Rolle; häufig passt das Werk schlicht nicht ins Verlagsprogramm oder lässt keine klare Zielgruppe erkennen. Da ein klassischer Verlag letztlich das komplette finanzielle Risiko einer Veröffentlichung trägt, ziehen es viele von ihnen deshalb vor, von einer Zusammenarbeit mit Neuautoren abzusehen, selbst wenn sie selbst von ihren Texten angetan sind. Hinzu kommt, dass vor allem große Verlage die Durchsicht der Manuskripte an Literaturagenturen auslagern und deshalb unaufgefordert eingesandte Manuskripte schnell ungelesen entsorgen. Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, sich zunächst ausgiebig darüber zu informieren, ob und in welcher Form Manuskripte überhaupt akzeptiert werden.

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Selbst ist der Autor oder doch professionelle Unterstützung?

Vom Manuskript bis zum fertigen Buch ist es ein langer Weg
All dies sorgt bei Neuautoren nicht gerade für Motivation und sie fragen sich, ob ihr Werk jemals durch den engen Flaschenhals der Verlagswelt passen wird. Heute gibt es jedoch zahlreiche Möglichkeiten, ein Buch auf anderen Wegen zum Leser zu bringen. Dazu zählt etwa das Self-Publishing. Die Veröffentlichung auf eigene Faust ist allerdings nicht ohne Tücken, so müssen sich die Autoren eigenständig um all das kümmern, was in der Regel die Verlage selbst übernehmen - also das Lektorat, die Covergestaltung und auch Marketingmaßnahmen, damit das Buch nicht ungelesen in den Regalen verstaubt. Hier haben Dienstleistungsverlage wie etwa der familiengeführte novum Verlag die Nase vorn, denn sie können all diese Aufgaben übernehmen und bieten aufgrund ihrer Erfahrung in der Verlagswelt vor allem Neuautoren kompetente Unterstützung auf ihrem Weg zur Veröffentlichung.

novum Verlag: Ist die Kritik berechtigt?

Der novum Verlag bietet Neuautoren ein Zuhause
Vor allem von Seiten der etablierten Verlagswelt stoßen solche Angebote jedoch gelegentlich auf Kritik. Ein Vorwurf ist, dass Autoren, die einmal bei einem Dienstleistungsverlag veröffentlicht haben, für andere Verlage gewissermaßen "verbrannt" sind. In Wahrheit sind Literaturagenten und Verlage jedoch ständig auf der Suche nach interessanten Autoren und Stoffen und werden schnell hellhörig, wenn sich ein Werk, das in Eigenregie oder bei einem Dienstleistungsverlag veröffentlicht wurde, bei den Lesern durchsetzt. Auch dass solche Bücher einzig aufgrund des Verlages von vielen Lesern links liegen gelassen werden, gehört in die Fantasy-Abteilung. Kaum ein Leser entscheidet sich alleine aufgrund des Verlagsnamens je für oder gegen ein Buch. Auf eine professionelle Aufbereitung sollte man aber dennoch nicht verzichten, sofern man vom Buchhandel und der Leserschaft ernst genommen werden möchte. Der novum Verlag bietet den Autoren ein professionelles Lektorat, übernimmt das Layout, Marketing und auch den Vertrieb. Für welchen Leistungsumfang man sich aber letztlich entscheidet, liegt ganz bei den Autoren selbst. Je nach Wunsch können sie zwischen unterschiedlichen Leistungspaketen wählen und erhalten dann von Basis-Leistungen wie einem Lektorat bis hin zu Vorstellungen des jeweiligen Werkes auf Buchmessen in Frankfurt, Leipzig, Wien oder Genf genau den Leistungsumfang, den sie brauchen.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal des novum Verlages ist, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern die Druckkosten selbst trägt. Dies ist deshalb entscheidend, da Verlage, die eine Beteiligung der Autoren an den Druckkosten verlangen, häufig kein allzu großes Interesse am Erfolg des Buches haben - die Kosten haben sie ja bereits eingeholt. Ein Verlag, der die Kosten selbst trägt, möchte die Bücher hingegen genauso an die Leser bringen wie die Autoren selbst.