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P&R Insolvenz Nach der P&R-Insolvenz: Wie sollten Anleger vorgehen?

Nach der P&R-Insolvenz muss mit einem der größten Anlegerskandale der letzten Jahrzehnte gerechnet werden. Mehrere Milliarden Euro Anlegergelder stecken noch in den Container-Direktinvestments.

Recht & Steuern

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Nach Finanzkrise und Negativzinsen steht Anlegern ein neuer Rückschlag ins Haus: Mit der P&R-Insolvenz ist ein Kapitalanlagemodell gescheitert, das selbst gegen den Rückgang auf den Containermärkten immun zu sein schien. Nun ist klar, dass der Schein getrogen hat, gemunkelt wird schon von einem betrügerischen Schneeballsystem. Zumindest sehr erstaunlich ist, dass der teilweise Zusammenbruch der Unternehmensgruppe relativ plötzlich erfolgte. Im Februar 2018 blieb erstmals eine Zahlung des Mietzinses seitens des Unternehmens an die Anleger aus, schon im März darauf folgte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

P&R-Insolvenz: Was Anleger zur Rettung von Vermögenswerten tun können

Noch ist völlig unklar, welches Vermögen noch wo vorhanden und verwertbar ist. Gleiches gilt für die Anlageobjekte Container, die ja zumindest theoretisch und als Teil des Anlagekonzeptes einen Sachwert darstellen. Auch hier bedarf es einer umfassenden Analyse seitens des Insolvenzverwalters, bevor dieser über die Gestaltung des weiteren Verfahrens entscheiden kann. Um die Ansprüche von Anlegern bedienen zu können, wird eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes ebenso in Betracht gezogen wie eine Veräußerung an Mitbewerber. Einstweilen schätzen Branchenexperten das Volumen der fraglichen Anlegergelder auf rund 3,5 Milliarden Euro - womit wiederum einer der größten Anlageskandale der letzten Jahrzehnte seinen Lauf nimmt.

Das einzige, was Anleger wirklich umgehend tun sollten, ist, eine im Finanz- und Bankenrecht spezialisierte Kanzlei zu konsultieren - die wie im Fall der Anwaltskanzlei Lenné, die Sitze in Leverkusen und München hat, auch noch über einschlägige Erfahrungen bei Firmenpleiten verfügt. Die Fachanwälte raten Anlegern zur Bildung einer anwaltlich begleiteten Interessengruppe, um effizienter agieren zu können. Betroffene Anleger bekommen so immer aktuelle und vor allem qualifizierte Informationen über den Verfahrensverlauf und den Verbleib ihrer Einlagen. Die Anwaltskanzlei wiederum kann dank der Kooperation mit Betroffenen wirkungsvoller arbeiten und zum Beispiel eigene Recherchen anstellen. Parallel dazu ist sichergestellt, dass Anleger in Sachen P&R-Insolvenz rechtssicher ihre Ansprüche geltend machen können. Darüber hinaus raten die Anwälte dazu, einen zweiten Weg zur möglichen Rettung von Vermögenswerten zu beschreiten.

Die Anlageberatung muss korrekt durchgeführt worden sein

Im Rahmen der Anlageberatung sind einige Vorgaben einzuhalten. Dazu gehört unter anderem eine umfängliche Dokumentations- und Informationspflicht. Wurden diese Pflichten nicht korrekt eingehalten, können bei Falschberatung zur Minderung des Vermögensschadens unter Umständen Regressansprüche gestellt werden. So muss zum Beispiel die Beratung nachweislich den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Anlegers entsprochen haben. Außerdem muss der Berater ausreichend über die allgemeinen und speziellen Risiken der vorgeschlagenen Kapitalanlage aufgeklärt haben.

Alle Chancen zur Rettung von Vermögenswerten in Sachen P&R-Insolvenz nutzen: Die Anwaltskanzlei Lenné gilt dafür als eine der führenden Adressen.

 
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