Post COVID Nachsorge Eine Krankheit, viele Gesichter – Warum Post-COVID-Nachsorge so wichtig ist

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Seit über zwei Jahren hält das SARS-CoV-2-Virus die Welt in Atem, oder vielmehr in Atemlosigkeit. Nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch Angehörige und Pflegende standen zuletzt unter großen Belastungen. Selbst bei milden Verläufen können nach der offiziellen Genesung Spätfolgen den Alltag beeinträchtigen. Daher sollte die Post-COVID-Nachsorge mit Blick auf die psychische Gesundheit unbedingt ernst genommen werden.

Warum Symptome nach Lockdown oder Quarantäne bleiben

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Die langandauernden Einschränkungen im privaten und öffentlichen Leben sind mögliche Ursachen für psychische Belastungen. Bei einigen Menschen haben die notwendigen Corona-Maßnahmen zu sozialer Isolation und Einsamkeit geführt. In der Folge zeigten sich vermehrt psychische Belastungssymptome wie generalisierte Ängste, depressive Verstimmungen oder Anpassungsstörungen, die durch eine Art Dauerangst und Stress ausgelöst werden können. Als die Impfung noch nicht verfügbar war, dominierte bei vielen Menschen die Angst vor einem potenziell lebensbedrohlichen Erreger oder dem Verlust eines Angehörigen. Hinzu kamen häufig finanzielle Sorgen durch Kurzarbeitergeld oder drohende Arbeitslosigkeit. Dass Daueranspannung sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, ist kein Geheimnis.

Zudem lebten und arbeiteten besonders Familien oder Paare plötzlich auf engem Raum. Zum einen erhöhte dies das Konfliktpotenzial in sozialen Beziehungen, aber auch die körperliche und psychische Belastung und das Stresslevel allgemein. Häusliche Gewalt gegenüber Kindern und Frauen nahm während des Lockdowns deutlich zu. Der Weiße Ring verzeichnete nach den Lockdowns 2020 und 2021 einen sprunghaften Anstieg der Zahlen. "Bei häuslicher Gewalt haben wir 2020 ein Plus von etwa zehn Prozent zu verzeichnen, seit 2018 sogar um 20 Prozent", wie der Bundesvorsitzende der Hilfsorganisation, Jörg Ziercke, mitteilt.

Insgesamt haben die Belastungen durch Corona Spuren auf körperlicher und seelischer Ebene hinterlassen, die es zu heilen gilt.

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Wie äußerst sich Long Covid?

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Nach der eigentlichen Krankheitsphase lassen sich neue Krankheitsbilder beobachten, die unter der Sammelbezeichnung "Post-Covid-Syndrom" oder "Long Covid" zusammengefasst werden. Treten Symptome mehr als einen Monat nach Beginn der Ansteckung auf, kann dies ein Indiz auf Long Covid sein.

Typische körperliche Beschwerden, die lange Zeit auftreten, sind Atemnot, schwache Atemmuskelkraft, geringe pulmonale Belastbarkeit, Husten oder anhaltende muskuläre Schmerzen und Schwäche. Generell klagen Long-Covid-Patienten häufiger über nicht nachlassende Müdigkeit sowie geringe körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Bei einigen bleibt der Verlust des Geruchs- und Geschmacksempfindens lange Zeit bestehen und schmälert ihre Lebensqualität.

Hinzu kommt, dass Betroffene an mentalen Folgestörungen leiden, die sich unbehandelt zu gravierenden psychischen Krankheiten entwickeln können. Symptome dieser stressinduzierten Störungen sind beispielsweise Anpassungsstörungen, Wortfindungsstörungen, Konzentrations- oder Merkschwäche, die sich allesamt negativ auf den beruflichen oder schulischen Alltag auswirken.

Ein Aufenthalt an einem der vier Standorte der Dr. Ebel-Fachkliniken in Brandenburg, Thüringen, Hessen und Bayern hilft Patienten, mit neuer Kraft in den Alltag zurückzukehren.

Die Dr. Ebel-Rehakliniken: Post-COVID-Nachsorge mit ganzheitlichem Therapiekonzept

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Auf verschiedene Weise sind die Menschen hierzulande von den gesundheitlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Jeder Mensch muss letztlich für sich selbst einen Weg finden, mit Verlusten von Angehörigen, mit Alltags-
einschränkungen und Mehrbelastung umzugehen. Das Fachteam der Dr.-Ebel-Rehabilitionseinrichtungen weiß, dass die Zahlen, Kurven und Statistiken aus den Medien die öffentliche Wahrnehmung bestimmen. Dass es auch auf die individuelle Ebene der Gesundheit ankommt, nehmen sie verstärkt in den Blick und haben eigens für Post-Covid-Patienten ein professionelles Behandlungskonzept entwickelt, das neben den körperlichen Veränderungen nach einer Corona-Infektion psychische Begleiterkrankungen mit einschließt.

Vereint in einem Ansatz ist die Behandlung physischer und psychischer Langzeitschäden wie Atemnot, Schwäche, Konzentrationsstörungen oder chronische Erschöpfung in den Rehakliniken von Dr. Ebel besonders nachhaltig.