Radtour mit Hund Radtour mit Hund? Das geht - zum Beispiel mit einem Fahrradanhänger

© Croozer GmbH
Kaum etwas ist für Hunde wichtiger als das Herumtollen an der frischen Luft. Eine Radtour mit Hund ist daher genau das Richtige. Doch bei größeren Touren mit höherer Geschwindigkeit stoßen auch die gesündesten Hunde schnell an ihre Belastungsgrenzen, denn ihre Knochen und Gelenke sind für lange Strecken einfach nicht gemacht. Durch den stetig wachsenden E-Bike-Markt kommen Ausflüge dieser Art immer häufiger vor. Außerdem eignen sich nicht alle Rassen fürs Nebenherlaufen, und ältere oder kranke Hunde sowie Welpen müssen sich unbedingt schonen. Mensch und Vierbeiner möchten natürlich trotzdem nicht auf den gemeinsamen Ausflug verzichten – und dafür gibt es einige komfortable Lösungen.

Damit eine Radtour mit Hund keinen Beteiligten überlastet

Hunde blühen förmlich auf, wenn sie ihre Besitzer:innen beim Joggen oder Radfahren begleiten dürfen. Der Radius solch gemeinsamer Aktionen muss allerdings begrenzt sein. Der Hintergrund ist, dass vor allem bei Welpen und Junghunden in der Entwicklung die Knochen und Gelenke noch nicht für lange Strecken ausgebildet sind. Auch alten und kranken Tieren darf man keinesfalls zu viel zumuten und mit den Etappenlängen und der Geschwindigkeit, die viele begeisterte E-Biker:innen erreichen, kommen auch kerngesunde Hunde konditionell nicht mit.

Einen gute Möglichkeit, Tourvergnügen und Tierwohl gleichermaßen zu erfüllen, bieten dann Hundeanhänger für das Fahrrad. Sie eignen sich optimal für alle, die über normale Spaziergänge und Wanderungen hinaus aktiv sein möchten, für Besitzer:innen von Welpen, von körperlich eingeschränkten Hunden oder unterschiedlich fitten Hundepaaren sowie für E-Biker:innen. Die Vierbeiner können komplett kutschiert werden oder nur jene Streckenabschnitte selbst laufen, die sie gut bewältigen.

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Tipps und Tricks, wie man den Hund an einen Fahrradanhänger gewöhnt

Ein Hund sollte langsam an den Fahrradanhänger gewöhnt werden
Wie aber bringt man einen Hund in das für ihn unbekannte Gefährt? Der Kniff ist eigentlich recht einfach: Für die Zeit der Eingewöhnung kann ein sinnvoll konstruierter Anhänger in eine Hundebox umfunktioniert werden. Dafür wird er ohne Räder und gegebenenfalls mit einem zusätzlichen Kippschutz auf den gewohnten Liegeplatz gestellt. Bei hinten und vorn geöffneten Einstiegsluken sowie seinen gewohnten Decken und Spielzeugen wird dem Tier der Anhänger schnell vertraut, ein erstes Erkunden des "Tunnels" wird nicht lange auf sich warten lassen. Falls doch, kann im Anhänger serviertes Futter einen zusätzlichen Motivationsschub geben.

Sobald der Anhänger als Rückzugsort oder neuer Lieblingsplatz akzeptiert wird, folgt der aufregende nächste Schritt: Die Räder kommen dran. Steigt der Hund ein, sollte er durch behutsame Bewegungen an die neuen Reize gewöhnt werden. Klappt das gut, kann die erste Ausfahrt mit dem Rad folgen. Der Anhänger wird nach Anleitung montiert, der Hund darf einsteigen, wird fachgerecht gesichert und los geht es - langsam und in ruhiger Umgebung, damit sich sein Verhalten gut beobachten lässt. Wichtig bei all dem ist, sich Zeit zu lassen, ob es nun fünf Tage oder fünf Wochen dauert. Ungeduld überträgt sich auf das Tier und macht es unsicher.

Hundeanhänger von einem Vordenker nachhaltiger Mobilität

Der Croozer Dog kann auch als Buggy genutzt werden
Als Vorreiter für ökologische Mobilität und eine umweltfreundliche Alternative zum Auto gilt die Croozer GmbH als Spezialist für Fahrradanhänger aller Art. Das bereits 1993 in Köln gegründete Unternehmen ist heute eine der führenden Marken für den Transport von Kindern, Haustieren und Lasten per Rad. Zum Angebot der Firma gehören auch Hundeanhänger, die in Zusammenarbeit mit Tierärzt:innen, Hundetherapeut:innen, Züchter:innen und natürlich Nutzer:innen konzipiert und erprobt wurden.

Croozer bietet die Anhänger in drei Größen an. Dog Peppa ist ausgelegt für den Transport kleiner und mittelgroßer Hunde bis 35 Kilogramm bis zu einer Schulterhöhe von 53 cm. Dog Jokke für große Hunde bis 45 Kilogramm und 63 cm. Und für sehr große Hunde bis 45 Kilogramm und 73 cm gibt es den Dog Bruuno. Alle Modelle zeichnen sich durch einen breiten, extra niedrigen Einstieg von nur 14 Zentimetern Höhe aus, den auch stark eingeschränkte Hunde problemlos bewältigen. Die Anhänger haben Cabrio-Öffnungen vorn und oben, eine aufrollbare Sichtblende im Heck, einen herausnehmbaren, abwaschbaren Innenraumschutz, einen ebenfalls abnehmbaren Spritzschutz vorn sowie beidseitige Feststellbremsen. Sie gewähren ihren Passagieren über stabile Netzgitter im Front-, Seiten- und Heckbereich sowie eine komfortable Stehhöhe vorn ausreichend Frischluftzufuhr. Dank ihres Teleskop-Faltsystems lassen sich alle Modelle mit wenigen Handgriffen auf ein kompaktes Maß bringen - für den Transport im Kofferraum, in der Bahn oder als Reisegepäck. Regenverdeck, Buggy-Set und passendes Hundebett sind jeweils als Zubehör erhältlich, sodass der abwechslungsreichen Radtour mit Hund nichts mehr im Weg steht. Und für den schnellen Zugriff an wichtige Utensilien wie Leine und Wasserflasche oder das sichere Verstauen des Hundefutters auf längeren Touren gibt es das praktische Packfach als Zubehör.