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Schuldgefühle Therapie

Unbewusste Schuld und Schuldgefühle: Wie eine Therapie dabei helfen kann, sich von emotionalen Fesseln zu lösen

Emotionale Ausnahmesituationen, schwierige Lebensabschnitte und traumatische Ereignisse hinterlassen ihre Spuren. Manche davon lassen sich zurückverfolgen, andere entziehen sich jedoch dem rationalen Zugriff und werden so zu einer unbewussten Belastung, die Körper und Psyche eines Menschen zum Teil über viele Jahre negativ beeinflussen kann. Weitverbreitet und zumeist übersehen sind Unbewusste Schuldgefühle. Eine Therapie kann dabei helfen, sich davon zu lösen und das Leben wieder selbstbestimmt und unbeschwert zu genießen.

Sonstiges

Weshalb Unbewusste Schuldgefühle so gefährlich sind

Um zu verstehen, wie Unbewusste Schuld wirkt und weshalb sie eine Sonderstellung einnimmt, hilft ein genauer Blick auf den Begriff der Schuld. Der Schuld liegt grundsätzlich ein Übertritt gegen Wertevereinbarungen zugrunde. Diese Vereinbarung kann ein festgeschriebenes Gesetz sein, es kann sich dabei aber auch um Gepflogenheiten und Normen handeln, die innerhalb einer sozialen Gemeinschaft oder in der Beziehung zu einer höheren Werteinstanz (Gott, Karma, das Universum etc.) existieren. Die Art der Schuld bestimmt die Möglichkeiten einer Wiedergutmachung, sei es nun durch Buße, eine Haftstrafe oder Einsicht. Das Ziel der Wiedergutmachung ist stets das Gleiche - die Wiedereingliederung in die Gemeinschaft, mit der man durch das eigene Verschulden in Konflikt geraten ist. Die Unbewusste Schuld funktioniert jedoch ganz anders und ist gerade deshalb so belastend. Sie resultiert aus einem Gefühl der Verantwortung heraus, welches der Mensch als soziales und mitfühlendes Wesen gegenüber anderen und auch gegenüber sich selbst empfindet. Hat man selbst oder ein anderer Leid erfahren, welches nicht gelindert wurde, kann sich auch ohne jegliche Verfehlung ein Gefühl der Schuld entwickeln. Da zwischen dem eigenen Handeln und dem Leid kein kausaler Zusammenhang besteht, entzieht sich diese Form der Schuld auch einem rationalen und bewussten Zugriff – sie ist eben unbewusst. So können Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen, in denen Unbewusste Schuld besteht und sich auf die körperliche und psychische Gesundheit und das Leben eines Menschen negativ auswirkt.

Unbewusste Schuld als Ursache körperlicher Beschwerden

Auch wenn Stress einen schlechten Ruf hat, hat er durchaus seine Berechtigung. Als Reaktion auf potenzielle Gefahren erhöht er die Aufmerksamkeit und bereitet den Körper auf schwierige Aufgaben vor. Manchmal schlägt die für die Erkennung von Gefahren zuständige Amygdala (ein bestimmter Teil des Gehirns) aber auch dann Alarm, wenn gar keine Gefahren drohen. So kann es etwa ein Geräusch oder ein bestimmter Geruch sein, der unbewusst an eine traumatische oder gefährliche Situation erinnert und so eine Stressreaktion auslöst. Auf diese Weise können
Traumen zu chronischem Stress führen. Phasen der Anspannung werden dann nur noch sporadisch von Phasen der Entspannung abgelöst - der Mensch befindet sich im Dauerstress.

Für den Körper bedeutet dies, dass Hormone wie
Insulin, Adrenalin und Cortisol in erhöhter Menge ausgeschüttet, anschließend aber nicht in ausreichender Menge abgebaut werden. Infolgedessen kann sich etwa eine Insulinresistenz entwickeln, die schließlich zu Übergewicht und Diabetes führt. Da Cortisol die Nährstoffkonzentration im Blut steigert, kann auch dieses Stresshormon mit Übergewicht zusammenhängen, sofern die Nährstoffe nicht verbraucht werden. Darüber hinaus kann ein erhöhter Cortisolwert langfristig das Zellmembranpotenzial verändern und so die Entstehung chronischer Krankheiten begünstigen. Eine wiederkehrende Erhöhung des Adrenalinwertes führt mittelfristig zu einer Adrenalinresistenz, welche wiederum zu Antriebsschwäche bis hin zum Burnout fortschreiten kann.

Unbewusste Schuldgefühle - diese Therapie verschafft Linderung

Nicht zuletzt aufgrund eigener, durchaus leidvoller Erfahrungen, setzte sich der Heilpraktiker Ulrich Kohler intensiv mit der Unbewussten Schuld auseinander.

Als Antwort entwickelte er die LösUS®-Technik und die LösUS®-Therapie. Die LösUS®-Therapie ist eine vollständige psychotherapeutische Methode, die LösUS®-Technik bildet ihren Kern. Am Anfang der Therapie steht die Auffindung des Ursprungs der Beschwerden, der zum Teil weit in der Vergangenheit der Patienten liegt – manchmal auch in der Familienvergangenheit. Ulrich Kohler spricht dabei von "Ahnen-Traumen" – ungelindertes Leid aus der Familiengeschichte, das generationsübergreifend nachwirkt und das Leben der Menschen im Hier und Jetzt belasten kann. Mit dem passenden Verfahren wird die Unbewusste Schuld von sich genommen und dadurch emotional entladen. Weitere erprobte therapeutische Maßnahmen begleiten diesen Prozess gezielt. Nach und nach verarbeiten die Patienten auf diese Weise belastende Gefühle und erfahren den Aufbau positiver Ressourcen. Die LösUS®-Therapie hat bereits bei verschiedenen Ängsten, Reizbarkeit, Konzentrationsschwächen, Rückenschmerzen, Migräne und vielen weiteren Beschwerden geholfen.

Therapeuten und Therapie-Anfänger können die LösUS®-Therapie im Rahmen einer Ausbildung erlernen.

 
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