Snapbus Mit der Reisebus-Plattform Snapbus kann man jetzt klimaneutral reisen

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Dass Mobilität und Nachhaltigkeit sich nicht widersprechen, stellt die Reisebus-Plattform gerade unter Beweis. Seit November 2019 werden die CO2-Emissionen aller über die Plattform gebuchten Fahrten über Klimaprojekte kompensiert.

Klimafreundliches Reisen für große Gruppen

Klimaneutrales Reisen dank der Snapbus CO2-Kompensation
Auf das "Warum?" gibt es dabei gleich mehrere Antworten. Yannic Müller, einer der drei Gründer, erklärt die Motivation: "Wir versuchen unseren Beitrag zu leisten, die Vereinbarkeit von Mobilität und Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben. Viele Menschen machen sich mittlerweile Gedanken darüber, wie moderne und vor allem klimafreundliche Mobilität aussehen kann. Mit Snapbus wird dem Kunden so die Möglichkeit geboten, in großen Gruppen komfortabel und zugleich klimafreundlich zu reisen." Die Plattform Snapbus bietet die Anmietung von Reisebussen für Gruppen an. Dabei kann online und nach nur wenigen Klicks ein Bus mit Fahrer gemietet werden.

Zum Thema

Wie wird das CO2-Versprechen umgesetzt?

In großen Gruppen komfortabel und zugleich klimafreundlich reisen
Will der Kunde mit Snapbus klimaneutral reisen, muss er - abgesehen von einer regulären Buchung - nichts weiter tun. Denn das Start-up kompensiert automatisch die durch den Reisebus entstehenden CO2-Emissionen. Zuerst wird anhand der gefahrenen Kilometer, der Gruppengröße und des eingesetzten Fahrzeugs die ausgestoßene CO2-Menge berechnet. Beispielsweise entstehen bei einer Strecke von 200 Kilometern und einem typischen Reisebus 250 bis 300 Kilogramm CO2. Dieser Ausstoß wird dann durch die Unterstützung von Klimaprojekten ausgeglichen. Konkret in die Tat umgesetzt wird die Kompensation durch die Non-Profit-Organisation The Gold Standard. Das dort eingezahlte Geld wird an internationale Klimaschutz-Projekte weitergeleitet. Dazu zählen nur Projekte, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen. So sind sie für die dort lokale Umwelt und sozialen Belange der Bevölkerung von Vorteil.

Nachhaltigkeitstrend auch beim Reisen

Faire und nachhaltige Digitalisierung für den Reisebus-Markt
Dass aktuell Themen wie Umwelt- und Klimaschutz immer mehr Bedeutung zugemessen wird, lässt sich gut an Bewegungen wie "Fridays for Future" beobachten. Auch das Umweltbundesamt erkennt in Umfragen ein neues Bewusstsein für nachhaltige Themen, die dabei alle Bereiche des Lebens durchdringen. Weniger Plastiktüten im Supermarkt und mehr Öko-Strom sind dabei nur zwei Beispiele. Auch eine neue Offenheit für nachhaltige Mobilität lässt sich erkennen, bei der vor allem eine Frage aufkommt: Wie kann umweltfreundliches Reisen im Jahr 2020 aussehen? Elektroautos scheinen für den Individualverkehr eine Lösung zu bieten, bei Gruppen- und/oder Langstreckenreisen wird es aber schnell schwierig. Wer nicht das Flugzeug nehmen will, sollte in Zukunft über den Reisebus nachdenken, denn dieser ist umweltfreundlicher als oft vermutet.

Deshalb sind Reisebusse bereits ein umweltfreundliches Verkehrsmittel

Wer im Sinne der Umwelt verreisen will, sollte vor allem auf Bus und Bahn zurückgreifen. Denn diese haben beide, im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln, einen geringeren Ausstoß an Schadstoffen. Die beiden Verkehrsmittel variieren laut Statistik des Umweltbundesamtes1 nur in Nuancen bei einzelnen Abgaswerten (zum Beispiel Kohlenmonoxid und Feinstaub). Insgesamt ist die Umweltbilanz beider Verkehrsmittel aber miteinander vergleichbar. Deshalb hier ein paar Fakten und Zahlen, die das angestaubte Image von Reisebussen rehabilitieren können: Der Reisebus ermöglicht den Transport von vielen Menschen mit nur einem einzigen Fahrzeug. Kein anderes Fortbewegungsmittel verbraucht weniger Treibstoff pro Kilometer pro Person. Im Durchschnitt sind Autos laut Umweltbundesamt mit nur 1,5 Personen ausgelastet. Reisebusse hingegen mit im Schnitt 47 Personen. Auf dieser Grundlage sattelt das Start-up Snapbus auf und geht noch einen Schritt weiter Richtung ökologische Nachhaltigkeit.

Studie 1: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/366/bilder/dateien/vergleich_der_durchschnittlichen_emissionen_einzelner_verkehrsmittel_im_personenverkehr_bezugsjahr_2017.pdf