Sozialversicherungspflicht Geschäftsführer Sozialversicherungspflicht der Geschäftsführer: So lassen sich Nachzahlungen vermeiden

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Ob ein Geschäftsführer Beiträge zur Sozialversicherung leisten muss oder nicht, muss vorab durch eine Prüfung geklärt werden. Andernfalls können hohe Nachzahlungen drohen. Eine Wirtschaftskanzlei berät Betroffene, übernimmt die Prüfung der Sozialversicherungspflicht der Geschäftsführer und zeigt Wege auf, die Sozialversicherungsfreiheit zu erlangen.

Viele Geschäftsführer unterliegen der Sozialversicherungspflicht

Die Sozialversicherungspflicht der Geschäftsführer ist ein viel diskutiertes Thema und steht seit einiger Zeit im Fokus der Betriebsprüfer der Deutschen Rentenversicherung. Nicht alle Geschäftsführer berücksichtigen bei der Auszahlung ihres monatlichen Gehalts die Sozialabgaben. Im Zuge der Betriebsprüfung zeigt sich jedoch in einigen Fällen, dass eine Sozialversicherungspflicht vorliegt. Dementsprechend hätten die Beiträge abgeführt werden müssen. Das ist immer dann der Fall, wenn kein Bescheid über die Sozialversicherungsfreiheit vorliegt und bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

Die Folgen der Betriebsprüfung können für ein Unternehmen verheerend sein, denn die Beiträge zur Sozialversicherung sind nachzuzahlen. Das betrifft die letzten vier Kalenderjahre zuzüglich des laufenden Jahres. So könnten mitunter hohe Summen entstehen. Das kann eine GmbH in finanzielle Bedrängnis führen oder existenzbedrohende Folgen haben.

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Rechtsprechung ändert Regelungen zur Sozialversicherungsfreiheit

Mit der neuen Rechtsprechung vom 29. August 2012 des Bundessozialgerichts wurden viele Unternehmen zur Nachzahlung aufgefordert. Diese änderte die Kriterien grundlegend, wodurch eine Sozialversicherungsbefreiung für Geschäftsführer in vielen Fällen nicht mehr möglich ist. Entscheidend für die Sozialversicherungsfreiheit ist seither insbesondere die Frage, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens ausüben kann oder nicht. Ist er nicht bedeutend daran beteiligt, kann die Befreiung wegfallen und er erhält keinen Bescheid. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn er allein für Gesellschafterbeschlüsse verantwortlich sein oder er diese zumindest durch seine Minderheitsbeteiligung verhindern kann.

Sozialversicherungspflicht der Geschäftsführer überprüfen und gestalten

Die Rahmenbedingungen zur Sozialversicherungsfreiheit sind gestaltbar. Damit ist es im Vorfeld möglich, die Bedingungen entsprechend anzupassen, um eine Beitragszahlung zu verhindern. Unterstützung finden Gesellschafter-Geschäftsführer in dieser Situation bei einer Wirtschaftskanzlei. Die Bernhardt & Kollegen Wirtschaftskanzlei hat sich auf diesem Gebiet spezialisiert und bietet Unternehmen eine umfassende Beratung, Gestaltung und Abwicklung an. Mirko Dost und Nico Bernhardt haben bereits viele Geschäftsführer erfolgreich auf ihrem Weg hin zur Sozialversicherungsfreiheit beraten und Wege gefunden, einen entsprechenden Bescheid zu erhalten. Dieser stellt maßgeblich die Grundlage für Betriebsprüfer zur Feststellung der Sozialversicherungsfreiheit dar.

Die Experten der Kanzlei überprüfen den sozialversicherungsrechtlichen Status nicht nur für Gesellschafter-Geschäftsführer, sondern bei Bedarf auch für Familienangehörige, Inhaber und Fremd-Geschäftsführer. Denn auch sie haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich von der Sozialversicherung befreien zu lassen.