Titandioxid Schwangerschaft Ohne Titandioxid durch die Schwangerschaft – Gründe und Optionen

© Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
Mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnt eine spannende Reise bis zum Baby im Arm. Während dieser Zeit möchte die werdende Mutter ihr wachsendes Wunder bestmöglich versorgt wissen. Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, den zusätzlichen Bedarf zu decken. Den Zusatzstoff Titandioxid in der Schwangerschaft sollte man besser vermeiden.

Ungewisse Wirkung: Titandioxid in der Schwangerschaft

Auch Elevit® enthält nach wie vor immer noch den nicht sicheren Stoff Titandioxid
Titandioxid ist ein weit verbreiteter Zusatzstoff mit der Bezeichnung E171. Die Titanverbindung bringt eine intensiv deckende weiße Farbe in viele Produkte. Dazu gehören Kaugummis, Süßigkeiten, Wandfarben oder Arzneimittel.

Wie alle Zusatzstoffe wird auch E171 regelmäßig von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) überprüft. Die Behörde übernimmt die Aufgabe, unabhängig von der Industrie wissenschaftliche Bewertungen zu Risiken im Lebensmittelbereich durchzuführen. Das aktuellste Gutachen aus dem Jahre 2021 ergab: Die Genotoxizität von Titandioxid kann nicht ausgeschlossen werden.

Das bedeutet, dass der Zusatzstoff die Fähigkeit hat, das genetische Material zu schädigen. Darüber hinaus kann es karzinogen wirken, sprich krebsfördernd oder -erzeugend sein. Da es sich im Körper ansammelt, kann selbst die Einnahme geringer Mengen auf Dauer zur genotoxischen Wirkung führen. Deshalb war es der EFSA nicht möglich, eine sichere Höchstmenge festzulegen.

Obwohl Titandioxid Nebenwirkungen wie diese haben kann, wird der Zusatzstoff bis heute in vielen Nahrungsergänzungsmitteln für Schwangere verwendet. So findet sich Titandioxid in Femibion® und Elevit® – zwei oft empfohlenen Produkten für Frauen mit Kinderwunsch und in Schwangerschaft sowie Stillzeit.

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Mehrbedarf an Nährstoffen decken – auf die Zusammensetzung achten!

In Femibion® ist nach wie vor Titandioxid enthalten ist, obwohl es bereits vor knapp einem Jahr von der EFSA als nicht sicher eingestuft wurde
Im Hinblick auf die Empfehlung der EFSA und der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es für Schwangere ratsam, sich nach einem Nahrungsergänzungsmittel ohne Titandioxid umzusehen. Es gibt einige hochwertige und sehr durchdacht zusammengesetzte Produkte auf dem Markt, die ohne den nicht empfehlenswerten Zusatzstoff auskommen.

Pregnancy Support von MORE NUTRITION ist beispielweise nicht nur ein Nahrungsergänzungsmittel ohne Titandioxid, sondern auch noch nach modernsten wissenschaftlichen Grundlagen zusammengesetzt. Die für die tägliche Einnahme geeigneten Kapseln decken neben den besonders kritischen Nährstoffen weitere Vitamine und Mineralstoffe ab, bei denen vor, während und nach der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf besteht. Pregnancy Support ist deshalb für den gesamten Zeitraum von der Babyplanung bis zum Ende der Stillzeit geeignet. Die enthaltenen Vitamin- und Mineralstoffverbindungen sind optimal bioverfügbar und in besonders verträglichen Formen enthalten.

Ohne Titandioxid durch die Schwangerschaft mit Pregnancy Support

Neben der Grundversorgung an Vitaminen und Mineralien enthält Pregnancy Support drei wichtige Inhaltsstoffe, die in vielen anderen Produkten nicht beachtet werden: Carnitin, Eisen und Vitamin A. Carnitin ist ein wichtiger Teil der Zusammensetzung, da wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge die Konzentration im Körper während der Schwangerschaft stark abnimmt – Carnitin aber für die Entwicklung des Ungeborenen sehr wichtig ist. Eisen trägt zur Blutbildung bei und ist deshalb für Schwangere, deren Blutvolumen über die Monate zunimmt, unverzichtbar. Die Eisenform (Bisglycinat) im Pregnancy Support wird sogar bei Neugeborenen aufgrund der besonders guten Verträglichkeit und besseren Bioverfügbarkeit eingesetzt. Ein Vitamin-A-Mangel während der Schwangerschaft kann sich beim Neugeborenen mit deutlichen Defiziten äußern. Um die optimale Dosierung sicherzustellen, ist die Supplementation mit Vitamin A laut aktuellem Stand des Curriculums Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer die sicherste und effizienteste Methode.