Vasektomie rückgängig Operative Refertilisierung: So lässt sich eine Vasektomie rückgängig machen

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Wenn sich das Leben grundlegend ändert, können auch frühere Entscheidungen plötzlich in einem anderen Licht erscheinen. Die Verhütung durch Sterilisation beim Mann gehört zu den Dingen, die unter Umständen überdacht werden, weil zum Beispiel die neue Partnerin noch keine Kinder hat. Zum Glück lässt sich die Vasektomie rückgängig machen: In einem operativen Eingriff werden die Samenleiter wieder verbunden.

Verhütung durch Vasektomie

Die Sterilisation des Mannes sorgt für eine zuverlässige, dauerhafte Zeugungsunfähigkeit. Weil die Samenstränge gekappt und verschlossen werden, können keine Spermien mehr ins Ejakulat gelangen. Um diese Art der Verhütung rückgängig zu machen, gibt es nur zwei Optionen: eine operative Refertilisierung oder eine künstliche Befruchtung nach der Entnahme der Spermien aus den Hoden. Die zweite Methode ist teuer und aufgrund der notwendigen Hormonbehandlung belastend für die Frau.

Die operative Refertilisierung ermöglicht es nicht nur, das Wunschkind auf normalem Wege zu zeugen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, noch weitere Kinder zu bekommen, ohne dass mehrfach eine künstliche Befruchtung notwendig wäre. Der ambulant durchführbare Eingriff hat eine hohe Erfolgsquote: Innerhalb eines Jahres haben 95 Prozent aller operierten Männer genügend Spermien im Ejakulat, um ein Kind zeugen zu können.

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Vasektomie rückgängig machen: Operative Refertilisierung

Mikrochirurgische Vasovasostomie
Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Operateur legt beide Hoden über jeweils einen kleinen Schnitt am Hodensack frei, zieht die vernarbten Enden der Samenleiter heraus und trennt sie ab. Dabei tritt Samenflüssigkeit aus, die sofort auf ihren Gehalt an aktiven Spermien untersucht wird. Ist die Anzahl zu gering, so kann ein erfahrener Chirurg eine Querverbindung zu den Nebenhoden schaffen, damit die dort produzierten Spermien leichter ins Ejakulat gelangen können. Diesen anspruchsvollen Eingriff, die sogenannte Tubulovasostomie, können nur Spezialisten wie Professor Schwarzer im Andrologie Centrum München mit der nötigen Erfahrung und technischen Ausrüstung durchführen. Die Operation unter dem Operationsmikroskop verbessert die Erfolgsrate, weil die Samenleiter genauer und feiner genäht werden können. Das verbessert ihre Durchlässigkeit und damit die Chance auf das Wunschkind.

Keine Kompromisse: Refertilisierung beim Experten

Weil die Erfolgsrate im hohen Maß von der Kompetenz, Erfahrung und technischen Ausstattung des Operateurs abhängt, sollten sich die Patienten für Experten ihres Fachs entscheiden. Mit mehr als 3000 erfolgreichen Refertilisierungen ist Professor Schwarzer ein solcher Spezialist. Seine Patienten sind in etwa 80 Prozent aller Fälle nach der Refertilisierung Vater geworden.

In der Münchner Privatpraxis sind Offenheit und Transparenz ebenso selbstverständlich wie eine persönliche, maßgeschneiderte Betreuung. Das beginnt mit dem umfassenden Informations- und Aufklärungsgespräch und reicht bis zur Nachsorge fort.