Vitamin D Mangel Symptome Vitamin D-Mangel – die Symptome können vielfältig sein

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Der menschliche Körper ist in der Lage – im Gegensatz als bei anderen Vitaminen – das Vitamin D selbstständig zu bilden. Dafür benötigt er das Licht der Sonne. Leider reichen die Sonnenstrahlung besonders in den kälteren Jahreszeiten und in vielen Fällen auch die Ernährung kaum aus, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken.

Vitamin-D-Mangel – die Symptome

Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels können sehr vielfältig sein. Das liegt daran, dass das Sonnenvitamin viele wichtige Aufgaben im Körper hat. Vitamin D ist gut für das Immunsystem1 und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Darüber hinaus wird es für die Knochengesundheit2, die Muskulatur3, die Zähne4 und viele weitere, wichtige Prozesse benötigt.

Ein Mangel betrifft somit nicht nur eine einzelne körperliche Funktion, sondern kann sich auf vielen Ebenen bemerkbar machen. Zu den möglichen Symptomen eines Vitamin-D-Mangels zählen Haarausfall, eine erhöhte Infektanfälligkeit und Muskelprobleme, wie Muskelschwäche, Muskelschmerzen, -krämpfe und Gliederschmerzen. Da Vitamin D auch zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt, können sich auch in diesem Bereich Probleme bemerkbar machen. Auch eine Migräne und Missempfindungen können ein Warnzeichen für einen Mangel sein.

Eine mögliche Verbindung mit einem Vitamin-D-Mangel vermuten Forscher darüber hinaus bei Depression und Krebs. Auch eine Beziehung zwischen einem Vitamin-D-Mangel und anderen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma, Typ-2-Diabetes und Multiple Sklerose) wird angenommen. Einige Studien haben entsprechende Zusammenhänge herausgefunden, allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, ob der Mangel an Vitamin D ursächlich oder die Folge solcher Erkrankungen ist und ob eine erhöhte Vitamin-D-Zufuhr dagegen helfen kann.

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Die Ursachen eines Vitamin-D-Mangels

Der geschätzte Tagesbedarf für Vitamin D liegt bei 20 µg (800 I. E.). Der Körper deckt den Großteil dieses Bedarfs durch die Eigenproduktion mithilfe von Sonnenlicht. Ein Vitamin-D-Mangel tritt daher häufig in den kalten Monaten auf, da man sich zum einen hauptsächlich in geschlossenen Räumen und selten im Freien aufhält und zum anderen ist die Sonneneinstrahlung nicht intensiv genug, um für eine ausreichende Vitamin-D-Bildung zu sorgen.

Ein weiterer Faktor, der zu einem Vitamin-D-Mangel beitragen kann, ist die Hautfarbe. Das liegt daran, dass, umso dunkler die Haut ist, desto länger muss sich in der Sonne aufgehalten werden, um die Vitamin-D-Speicher ausreichend zu füllen.

Die ausreichende Vitamin-D-Versorgung über die Nahrung kann sich für manche Menschen sehr schwierig gestalten. Denn das höchste Vorkommen findet sich vor allem in fettem Fisch (z. B. Lachs, Hering oder Forelle), deutlich weniger ist in Eiern und Pilzen. So müsste man beispielsweise täglich etwa 150 g Forelle essen, um auf den Richtwert von 800 I. E. zu kommen. Das kann sich durchaus für Menschen, die nicht gerne oder nicht viel Fisch essen oder gar keinen Fisch zu sich nehmen, wie Vegetarier und Veganer, schwierig gestalten.

Auch eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung oder eine Magen-Darm-Operation kann zu einer gestörten Aufnahme und Verwertung von Vitamin D führen.

Ein erhöhter Bedarf des Sonnenvitamins liegt in der besonderen Zeit während der Schwangerschaft und des Stillens vor. Wird dieser nicht gedeckt, kann es auch zu einem Mangel kommen.

Zuletzt kommt auch die Einnahme von Medikamenten, denn durch einige kann auch ein Mangel begünstigt werden.

Nimmt man den Indoor-Lebensstil, das geringe Vitamin-D-Vorkommen in Lebensmitteln und den Mangel an Sonneneinstrahlung in der kälteren Jahreshälfte zusammen, ist es kein Wunder, dass 30 Prozent der Deutschen einen Vitamin-D-Mangel haben.5

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

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Um einem Vitamin-D-Mangel entgegenzuwirken, lautet die wichtigste Empfehlung, sich je nach Hauttyp täglich etwa 5 bis 20 Minuten mit unbedecktem Gesicht, Armen und Händen in der Sonne aufzuhalten. Auch wenn über die Nahrung nur ein kleiner Teil des Vitamin-D-Bedarfs gedeckt werden kann, ist es sinnvoll, regelmäßig Lebensmittel, die das Sonnenvitamin enthalten, zu sich zu nehmen. Sollte ein Vitamin-D-Mangel allerdings nicht durch Sonnenexposition und die Ernährung ausgeglichen werden können, eignen sich spezielle Vitamin-D-Präparate in der richtigen Dosierung.