Wandern Donau Ries Ursprüngliche Natur entdecken und kulturelle Vielfalt erleben: Wandern im Donau-Ries

© Ferienland Donau-Ries e.V.
Landschaftliche Vielfalt, geologische Besonderheiten und geschichtsträchtige Bauwerke - das facettenreiche Ferienland Donau-Ries lockt als beliebte Urlaubsregion im nördlichen Schwaben Besucher an und lädt mit einem ausgedehnten Wegenetz zu interessanten Wandertouren ein. Beim Wandern im Donau-Ries gibt es einiges zu entdecken.

Routenvielfalt garantiert abwechslungsreiche Urlaubserlebnisse

Oettinger Innenstadt
Wald- und Heidelandschaften der Schwäbischen und Fränkischen Alb, die fruchtbaren Urstromtäler von Donau und Lech, vor- und frühgeschichtliche Bodendenkmäler, historische Bauten und staatlich anerkannte Erholungsorte prägen das Erscheinungsbild des Landkreises und Ferienlands Donau-Ries, das im Norden Bayerns unmittelbar an der Grenze zu Baden-Württemberg liegt.

Erwandert werden kann der Landkreis auf etlichen touristischen Fernwanderwegen wie der Romantischen Straße, der Route Deutsche Donau und der Ferienroute Alpen-Ostsee sowie einigen Jakobus-Pilgerwegen und dem Frankenweg.

17 regionale Top-Wanderwege, allesamt nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes ausgeschildert, orientieren sich thematisch an den örtlichen landschaftlichen, kulturhistorischen und geologischen Gegebenheiten und führen an sehenswerten Natur- und Architekturschätzen der Region vorbei.

Die auf naturnahen und wenig befahrenen Wegen verlaufenden Routen zum Wandern im Donau-Ries sind als Halbtages- oder Tagestouren konzipiert und aufgrund ihrer unterschiedlichen Anforderungsprofile und Schwierigkeitsgrade für jedes Wanderbedürfnis geeignet.

Zum Thema

Naturnah wandern im Donau-Ries auf dem Panoramaweg

Wanderungen im Ferienland Donau-Ries versprechen einzigartige Naturerlebnisse
Ferienland Donau-Ries e.V.
Als geschichtsträchtiger Rundwanderweg mit einmaligen Ausblicken durchzieht der Südries-Panoramaweg auf 16 Kilometern die weitgehend unberührte Natur- und Kulturlandschaft des Donau-Ries.

Startpunkt für die mittelschwere Wanderung ist das Deutsch-Orden-Schloss in Reimlingen. Erbaut im ausgehenden 16. Jahrhundert, dient das befestigte ehemalige Herrenhaus heute als Rathaus der Gemeinde.

Über Feldwege verläuft die Route in südwestlicher Richtung weiter zum Albuch, einem nordöstlichen Teil der Schwäbischen Alb. Felsige Steinhänge, Hochflächen mit Laubwäldern und Wachholderheiden prägen das Erscheinungsbild der Kalklandschaft, die bereits in der Eisenzeit von keltischen Stämmen besiedelt war.
Eine imposante Steinpyramide und zwei Schanzen erinnern am Albuch an die verlustreiche Schlacht von Nördlingen, die 1634 während des Dreißigjährigen Krieges mit dem Sieg des kaiserlich-katholischen Heeres über die Truppen der protestantischen Union die Belagerung der evangelischen Reichsstadt Nördlingen beendete.

Nordwestlich passiert der Südries-Panoramaweg die Ruine der einstigen Stauferburg Niederhaus bei Hürnheim, seit dem 12. Jahrhundert weithin sichtbar thronend auf einem felsigen Höhenrücken über dem malerischen Kartäusertal. Erhalten ist neben dem Bergfried und Mauerresten des Palas der ehemalige Wirtschaftshof, der bis heute betrieben wird.
Im Tal des Forellenbachs bietet sich die von umfangreichen Befestigungsanlagen umschlossene Ruine Hochhaus ebenfalls für einen Abstecher ins Hochmittelalter an und bei Ederheim lädt, ruhig am Rand eines Weilers gelegen, die Ruine des ehemaligen Kartäuserklosters Christgarten aus dem 14. Jahrhundert zum Verweilen ein.

Nach einem Aufstieg durch die riestypische Heidelandschaft zum Schäferweg führt der Wanderweg weiter zum Reimlinger Wäldchen und zurück zum Ausgangspunkt.

Geologisches Highlight: der Meteoritenkrater Ries

Keltische Figur am Ipf in Bopfingen
Der Südries-Panoramaweg verläuft entlang des deutschlandweit einzigartigen Nördlinger Ries. Seit 2006 ist es ein anerkannter Nationaler Geopark, entstanden ist es bei einem Asteroideneinschlag vor etwa 15 Millionen Jahren.

Die in den Mittelgebirgszug des Schwäbisch-Fränkischen Jura eingesenkte, weitgehend unbewaldete Landschaft des Steinheimer Beckens mit einem Durchmesser von circa 22 Kilometern gehört zu den besterhaltenen Meteoritenkratern der Welt und wurde umfangreich erforscht.

Die umliegenden Gesteine und das RiesKraterMuseum in Nördlingen geben Aufschluss über den gewaltigen Aufschlag des Himmelskörpers im Miozän, der ein massives Erdbeben auslöste.

Um den Krater herum wurde eine Fläche von etwa 5000 Quadratkilometern unter den Trümmern begraben und im Nordosten formierte sich ein riesiger, heute verlandeter See, der bis nach Nürnberg reichte.

Spuren der gigantischen kosmischen Katastrophe sind an etlichen Stellen im Donau-Ries während der Wanderungen zu erkennen. Auf Lehrpfaden und an Aussichtspunkten vermitteln anschauliche Informationstafeln Wissenswertes über die Entstehung, Geologie und Geschichte des Rieskraters.

Zur optimalen Urlaubsplanung und -gestaltung hält die Ferienland Donau-Ries e. V. kostenloses Prospektmaterial zum ausgiebigen Erkunden des Wander-Eldorados bereit, das online oder telefonisch bestellt werden kann.