Wiedereinstieg Job nach Burnout Wiedereinstieg in den Job nach einem Burnout: Welche Hilfen gibt es?

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Wenn plötzlich nichts mehr geht: Ein Burnout verändert alles. Oft folgen monatelange Therapien, um Betroffenen zu helfen. Danach plagt einige Menschen mit Burnout-Syndrom eine berufliche Orientierungslosigkeit: Sie wissen nicht, wie es jetzt für sie weitergehen soll. Welche Möglichkeiten gibt es, um den Wiedereinstieg in den Job nach einem Burnout zu erleichtern? Wo finden Betroffene Unterstützung?

Burnout als Zeichen und Chance sehen

Die Diagnose Burnout ist meist ein Schock – sowohl für die Betroffenen selbst als auch für ihr soziales Umfeld. Erkrankte fühlen sich häufig chronisch erschöpft, sind dauerhaft müde und können ihre gewohnte Leistung nicht mehr erbringen. Sie machen Überstunden, leiden unter permanenter innerer Anspannung oder klagen über Rückenschmerzen. Auch private Schicksalsschläge wie Scheidung, Trauerfälle oder Krankheiten können ein Burnout begünstigen.

Burnout-Erkrankte sind nicht allein: 87 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst. Jeder Zweite glaubt, von einem Burnout bedroht zu sein, wie das Theodor-Wenzel-Werk e. V. mitteilt. Zudem berichtet die Krankenversicherung AOK von hochgerechnet rund 185.000 Mitgliedern, die 2019 die Diagnose Burnout erhielten. Somit hätte sich die Häufigkeit der Burnout-Diagnose im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt.

Wer ein Burnout erleidet, sollte umdenken. Erkrankte müssen ihre eigenen Verhaltensweisen reflektieren, hinterfragen und ändern. Nur dann kann eine Therapie langfristige Erfolge erzielen – und ganz neue Perspektiven im Leben eröffnen. Denn ein Burnout kann auch eine Chance für andere berufliche Wege sein.

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Professionelle Unterstützung erleichtert die Rückkehr ins Berufsleben

Nach der Therapie folgt in der Regel die Rückkehr beziehungsweise der Wiedereinstieg ins Berufsleben. Verschiedene Maßnahmen sollen den ehemals Erkrankten dabei helfen, sich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Das sogenannte Hamburger Modell etwa ermöglicht eine stufenweise Wiedereingliederung in den alten Job. Die Eingliederungsmaßnahme wird ärztlich betreut und erfolgt anhand eines vorher festgelegten Plans. In dieser Zeit muss der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer kein Gehalt bezahlen – die Krankenkasse zahlt stattdessen weiterhin das Krankengeld.

Der Wiedereinstieg in einen Job nach einem Burnout kann auch mit einem Jobwechsel oder einer Existenzgründung gelingen. Für diesen Prozess können sich Betroffene professionelle Unterstützung suchen. Sie haben beispielsweise die Option, einen Aktivierungs- und VermittlungsGutSchein (AVGS) bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter zu beantragen. Ein AVGS kann eine sinnvolle Hilfe beim (Wieder-)einstieg ins Berufsleben sein, etwa für arbeitssuchende Studenten oder Berufsrückkehrer, die krankheitsbedingt längere Zeit ausgefallen sind. Bei Bewilligung eines AVGS können die ehemals Erkrankten dann ein individuelles Coaching zur beruflichen Um- oder Neuorientierung in Anspruch nehmen. Ein AVGS-Gutschein ist je nach Einzelfall bis zu 80 Stunden einlösbar.

Hinweis: Grundsätzlich besteht kein Rechtsanspruch auf ein AVGS-Coaching. Jedoch stehen die Chancen meist gut, dass der zuständige Mitarbeiter der Arbeitsagentur den Antrag bewilligt. Es handelt sich dann um eine Kassenleistung. Das heißt, ein bewilligtes AVGS-Coaching ist für den Leistungsempfänger kostenlos.

Das AVGS-Coaching-Team hilft beim Wiedereinstieg in den Job nach dem Burnout

Ein AVGS kann zum Beispiel beim AVGS-Coaching-Team mit Hauptsitz in Berlin eingelöst werden. Die Profis raten: das kostenlose AVGS-Coaching zeitnah nutzen, da der Gutschein meist nur drei Monate gültig ist.

Das AVGS-Coaching-Team verfügt deutschlandweit über mehr als 100 Coaches und bietet Einzelcoachings als Job- beziehungsweise Bewerbungscoaching an. Wer über eine Selbstständigkeit nachdenkt, kann wiederum vom Gründungscoaching profitieren. Die Experten für Stressmanagement und Burnout haben in der Vergangenheit teilweise auch eigene Erfahrungen mit Burnout gemacht. Somit können sie sich ideal in ihre Coaching-Teilnehmer hineinversetzen und ihnen helfen.

Wie läuft ein Coaching mit dem AVGS-Coaching-Team ab?

Teilnehmer, die ein Präsenzcoaching bevorzugen, können einen Coach aus der eigenen Umgebung wählen. Die Coaches sind an verschiedenen Standorten deutschlandweit vertreten. Außerdem besteht die Möglichkeit eines Online-Coachings – gerade in pandemischen Zeiten und auch darüber hinaus eine sinnvolle Option, da die Wohnorte von Coach und Coachee unerheblich sind. Außerdem können Teilnehmer eines Online-Coachings das Coaching in ihrer vertrauten Umgebung durchführen.

Im Rahmen der Coaching-Einheiten versucht das AVGS-Coaching-Team zunächst, die Teilnehmer in ihrer derzeitigen Situation individuell abzuholen: Sie sollen Antworten auf Fragen wie "Wo stehe ich im Leben?" oder "Was möchte ich beruflich verändern?" finden. Die Mitarbeiter des AVGS-Coaching-Teams versuchen, den Teilnehmern dabei etwaige Ängste zu nehmen, sie zu motivieren und sie für ihre neue, berufliche Zukunft zu stärken.

Weitere Coaching-Stunden behandeln beispielsweise eine Stärken-Schwächen-Analyse und legen Zieldefinitionen fest. Ein Einzelcoaching mit dem AVGS-Coaching-Team kann bis hin zur direkten Ansprache von potenziellen Arbeitgebern gehen. Wie umfangreich ein Einzelcoaching ist, entscheidet sich dabei immer im Einzelfall und hängt von den Vorkenntnissen des jeweiligen Teilnehmers ab.